Vielfalt bereichert die Arbeitswelt

Offenheit und Vertrauen wird in vielen Unternehmen zwar groß geschrieben, aber nicht wirklich in allen Bereichen auch so gelebt. Maßgeblich für eine starke, positive Unternehmenskultur ist daher, dass sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als eigenständige und wertvolle Persönlichkeiten wahrnehmen. Wer sich respektiert und geachtet fühlt, ist nicht nur deutlich produktiver, sondern auch wesentlich positiver gegenüber seiner Beschäftigung eingestellt. Zahlreiche Statistiken und Studien belegen, dass die Produktivität am Arbeitsplatz beispielsweise um 30 Prozent sinkt, sobald die Beschäftigten wesentliche Teile ihrer Persönlichkeit verstecken oder Angst haben müssen, beispielsweise am Arbeitsplatz geoutet zu werden. Eine Tatsache, die auch für IKEA eine wichtige Rolle in der eigenen Personalpolitik spielt. Daher lag es nahe, im Oktober 2015 offizielles Mitglied der Workplace-Pride-Stiftung zu werden.

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Wir sagen du, weil wir dich meinen!

Die Workplace-Pride-Stiftung ist eine Organisation, die versucht, eine größere Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen und transsexuellen Menschen (LSBT) am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft zu erreichen. Auch der IKEA Konzern arbeitet aktiv daran, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das alle Mitarbeiter miteinbezieht. Hierbei liegt der Schwerpunkt insbesondere auf Geschlechts- und sexueller Identität.

Diversity oder Miteinbeziehung sind in unseren Werten von Gemeinschaft und Enthusiasmus begründet. Eine zentrale Botschaft von IKEA lautet daher, dass jeder für uns gleich wichtig ist. „Wir möchten, dass alle unsere Mitarbeiter in der Lage sind, bei der Arbeit ganz sie selbst zu sein. Sie und unsere Kunden sollen wissen, dass wir homosexuelle, bi- und transsexuelle Menschen respektieren und unterstützen“, so Sari Brody, Global Diversity and Inclusion Manager. „Unsere Zusammenarbeit mit Workplace Pride und anderen LSBT-ausgerichteten Organisationen wird uns dabei helfen, eine größere Akzeptanz und Miteinbeziehung von homosexuellen, bi- und transsexuellen Menschen am Arbeitsplatz zu erreichen.“

Offenes Miteinander seit über zehn Jahren

Wir bei IKEA glauben, dass die Dinge, die uns einzigartig machen, uns auch stark machen. Daher heißen wir die Einzigartigkeit von jedem unserer Mitarbeiter willkommen. Dabei geht es nicht nur, aber eben auch, um sexuelle Orientierung. Seit 2006 gibt es bei uns das Mitarbeiter-Netzwerk Fair.Quer mit der Aufgabe, dem Thema Homo-, Bi- und Transsexualität bei IKEA ein Gesicht zu geben, als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen und bei Fragen, Wünschen und Problemen zu unterstützen. Mit Aktionen, z.B. auf dem Christopher Street Day (CSD) oder am Welt-Aids-Tag, tragen wir dazu bei, auf die Lebenssituation von Anderslebenden und -liebenden aufmerksam zu machen.

Durch die Mitgliedschaft der Workplace-Pride-Stiftung können wir uns mit anderen internationalen Unternehmen in Verbindung setzen und Erfahrungswerte in Bezug auf LSBT-Themen austauschen. IKEA versucht so, die Toleranz und Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen und transsexuellen Menschen nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch innerhalb der Gesellschaft zu verbessern.

http://www.ikea-unternehmensblog.de/article/2015/offen-nach-allen-seiten-vielfalt-bereichert-die-arbeitswelt