Wir halten Malawi fest in unseren Herzen

Im Oktober 2015 reisten sechs Mitarbeiter von IKEA Deutschland, im Rahmen des „IWitness“-Programms nach Malawi. Sie besuchten vor Ort unterschiedliche UNICEF-Projekte für Kinder, um sich persönliche und mit eigenen Augen – daher auch „IWitness“ – ein Bild davon zu machen, wie und wo die Spenden aus der jährlichen IKEA Stofftierkampagne eingesetzt werden. Was sie Spannendes erlebt und welche bewegenden Erfahrungen sie auf dieser Reise gesammelt haben, das erfahrt ihr hier.

Wir sagen nicht „Lebe wohl“ sondern „Tsalani Bwino“ – Auf Wiedersehen! Belinda Jarschel, IKEA
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Jedes Jahr spendet die IKEA Foundation im Rahmen der Stofftierkampagne 1 Euro pro verkauften Stofftier an die beiden Hilfsorganisationen Save the Children und UNICEF. Mit Hilfe des „IWitness“-Programms überzeugen sich kleinere Gruppen von IKEA Mitarbeitern persönlich vor Ort, wohin die Spendengelder fließen und welche Bildungsprojekte damit auf die Beine gestellt werden. So werden sie zu einzigartigen Botschaftern für alle Zuhause gebliebenen. In 2016 wird die „IWitness“-Reise übrigens nach Mosambik führen.

In Deutschland Alltag, in Malawi Luxus

In Deutschland ist man es gewohnt, alles haben zu können. Wenn wir Wasser brauchen, drehen wir den Hahn auf. Wenn wir Hunger haben, gehen wir zu unserem Kühlschrank oder in den Supermarkt. Wenn uns etwas weh tut, gehen wir zum Arzt in der Nähe. Und natürlich geht man als Kind in die Schule – mal mit mehr oder weniger Lust. Doch es gibt immer noch Länder, die diesen Luxus nicht haben.

Die IKEA Mitarbeiter Pamela Horneber, Sabine Gabriel, Belinda Jarschel, Laura Klüsing, Christina Goldmann und Kai Hartmann bildeten das „IWitness“-Team und reisten nach Malawi, um anschließend von ihren Eindrücken zu berichten.

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„Tsalani Bwino“

Viele Kleinigkeiten, über die man sich zu Hause ärgert, wirken nebensächlich im Vergleich zu den Herausforderungen, die die Menschen in Afrika haben. Christina Goldmann, Mitarbeiterin des Online-Teams in der IKEA Zentrale in Wallau, beschäftigte, was noch alles zu tun ist: „Wir besuchten eine Schule, die bisher leider noch keine Unterstützung von UNICEF erhalten konnte. Ein angedeutetes Klassenzimmer und eine spärliche Tafel, so darf nicht die Mehrzahl der Schulen aussehen. Der Unterschied zu anderen Schulen, die wir gesehen haben und die bereits den kinderfreundlichen Ansatz von UNICEF umsetzen, ist etwas, was mich besonders mitgenommen hat.“ Stellvertretend für alle sagt Belinda weiter: „Ich war stolz darauf, ein Teil der „IWitness“-Gruppe zu sein. Die Reise war für uns sehr beeindruckend und sicherlich prägend für unser weiteres Leben. Deshalb sagen wir nicht „Lebe wohl“ sondern „Tsalani Bwino“ (Auf Wiedersehen)!“

http://www.ikea-unternehmensblog.de/article/2015/wir-halten-malawi-fest-in-unseren-herzen