Der heilige Knut

Im 11. Jahrhundert lebte in Dänemark ein König namens Knut IV. König Knut, auch „der Heilige“ genannt, war ein sehr frommer Christ und die Weihnachtszeit hatte für ihn eine sehr ehrwürdige Bedeutung. Doch die Feierlichkeiten rund um das Fest, die üblicherweise am 1. Weihnachtsfeiertag beginnen und am 6. Januar mit dem Tag der Heiligen Drei Könige enden, dauerten dem gläubigen Monarch nicht lang genug. Daher ordnete er an, die Weihnachtszeit jeweils bis zum 13. Januar auf insgesamt 20 Tage zu verlängern. Der „St.-Knut-Tag“ war geboren.

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Auch IKEA feiert jedes Jahr den St. Knut-Tag, bei uns besser bekannt als „Knut". Der „Tjugondedag Jul" oder „Tjugondag Knut", wie der Feiertag im schwedischen genannt wird, ist der 20. und somit auch der letzte Tag der Weihnachtszeit in Schweden, Norwegen und in Finnland.

Feiern wie die Schweden

Der Tag hat eine uralte christliche Tradition – besonders das „julgansplundring“, bei dem die Kinder den Weihnachtsbaum plünderten und nach dem Abschmücken tolle Süßigkeiten bekamen. Vor allem bei den Kleinsten war der „Tjugondedag Jul“ früher sehr beliebt, als noch Äpfel und Süßigkeiten am Baum hingen und traditionell die Pfefferkuchenhäuser gegessen wurden. Nach den Festlichkeiten und dem Abschmücken würde der Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt.

IKEA feiert „Knut“ ab dem 27. Dezember 2016. Wie immer lassen wir dabei aber nicht nur die Tannenbäume auf die Straße fliegen...