Gleichberechtigung von Frauen im Unternehmen

Frauen in Führungspositionen sind in Deutschland immer noch eine Seltenheit. 2015 lag der Anteil von Frauen im Managementbereich bundesweit bei nur 21 Prozent. Damit ist zwar eine langsam steigende Tendenz auszumachen, trotzdem bleibt in vielen Unternehmen weiterhin wichtiges Potenzial ungenutzt. Anders bei IKEA: Gleichstellung, Gleichbehandlung und die Erhöhung des Frauenanteils in Managementpositionen gehören seit vielen Jahren zu den Kernthemen der globalen Unternehmensstrategie von IKEA . Vor drei Jahren wurde beispielsweise das globale Netzwerk „IKEA Women Open Network“ (IWON) gegründet.

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Als wesentlicher Aspekt des Diversity Managements ist die Stärkung und Förderung von Frauen maßgebend für ein nachhaltiges Erfolgskonzept. Das ist auch aus unternehmerischer Sicht sinnvoll, denn Frauen selbst sind die wichtigste Zielgruppe von IKEA.

Mehr Frauen in die Führungsebenen

Studien haben zudem gezeigt, dass Frauen und Männer auf unterschiedliche Weise ihr Team leiten. Während Männer eher kontrollieren und korrigieren, liegen die Stärken der Frauen vor allem in der menschlichen Entwicklung, Inspiration und der Beteiligung an Entscheidungen. Beide Wesenszüge ergänzen sich gegenseitig und können nur gemeinsam die Leistung eines Unternehmens vorantreiben. Ein großes Ziel von IWON ist deshalb die Förderung von „Gender Balance“, also der ausgewogenen Präsens beider Geschlechter in den Führungsebenen des Unternehmens. IKEA hat in diesem Punkt bereits gut vorgelegt: Aktuell sind 47 Prozent aller Führungskräfte Frauen, das Ziel liegt bei 50 Prozent auf allen Managementebenen. Darüber hinaus soll eine Kultur geschaffen werden, die alle mit einschließt und das Mitwirken von Frauen und Männern gleichermaßen wiederspiegelt. Deshalb heißt das Netzwerk auch Männer herzlich willkommen und richtet sich geschlechtsunabhängig an alle Top-Managerinnen und –Manager von IKEA.

Ikea Gleichstellung

Balance zwischen Beruf und Familie

Damit alle Mitarbeiter ihr Bestes geben und sich im Arbeitsalltag optimal einbringen können, liegt IKEA die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben besonders am Herzen. Dafür sorgen vor allem moderne Modelle für flexible Arbeitszeiten und –orte wie etwa Gleitzeit, Job-Sharing und Homeoffice. Auch die Kinderbetreuung wird etwa durch Notfall- und Ferienbetreuung sowie Belegplätze in Kindertagesstätten von Unternehmensseite aus unterstützt. Mitarbeiter in Elternzeit werden auf Wunsch an Projekten und Weiterbildungen beteiligt und die Teilnahme an allen Betriebsfesten, Jubiläen und Geschenkaktionen ermöglicht, sodass sie auch weiterhin Teil des Unternehmens bleiben. Großen Wert legt IKEA auch darauf, die Rolle von Vätern zu stärken. Auf der „Väterseite“ im Intranet geben männliche Mitarbeiter hilfreiche Tipps und berichten darüber, wie sie ihre Elternzeit erlebt haben.

Du möchtest noch mehr über die Unternehmensphilosophie von IKEA erfahren? sisterMAG-Chefredakteurin Thea Neubauer hat ein Interview mit Nicole Peper, stellvertretende Geschäftsführerin von IKEA Deutschland, und Petra Luiza Belili, Specialist Employer Branding, über Themen wie Besonderheiten und Werte des Unternehmens, soziales Engagement und die Frauenquote bei IKEA geführt. Nachlesen kannst du das gesamte Interview ab Seite 246 des neuen sisterMAG oder hier.

http://www.ikea-unternehmensblog.de/article/2016/gleichberechtigung-von-frauen-im-unternehmen