Wie kommt mein IKEA Paket sicher zu mir nach Hause?

Produkte online bestellen und bequem nach Hause liefern lassen: Diesen Service hat fast jeder von uns schon einmal genutzt. Vielleicht ist es auch nur der „bestellwütige“ Nachbar, dessen Lieferungen wir immer wieder entgegen nehmen. Klar ist: Ohne Paketlieferungen geht heute im Handel fast nichts mehr. So auch bei IKEA.

Packstationen Einladen

Seit Anfang April ist die neu gebaute Parcel Unit in Dortmund in Betrieb. Mit Blick auf die Zukunft können wir unseren Kunden so kürzere Lieferzeiten und niedrigere Bestellkosten für ihre Online-Bestellungen ermöglichen. Gleichzeitig ist es eine Chance für IKEA, Paketlieferungen auf lange Sicht kosteneffizient und marktgerecht zu versenden. Doch was muss alles passieren, damit die online bestellten Waren sicher in dem braunen, mit IKEA-Logo bedruckten Paket beim Kunden zu Hause eintreffen?

„Eine ganze Menge“, so Marieke Graeger, Projektleiterin des Parcel Projekts bei IKEA. In drei Hallen mit einer Fläche von jeweils ca. 11.000 m², sorgt sie gemeinsam mit dem externen Dienstleister ID Logistics für einen reibungslosen Ablauf der Prozesse. „In Halle 1 verarbeiten wir alle Bestellungen mit einer Standardpaket-Größe bis zu 60x40 Zentimetern. Vor allem die Kompetenz unseres Partners und die moderne Technik ermöglichen uns größtmögliche Effizienz in der Kommissionierung“, erklärt Marieke. Auf insgesamt 16 Packstationen ist ein Teil des Parcel-Sortiments, das derzeit 6.400 Artikel umfasst, verteilt. Vorgefaltete Kartons fahren auf langen Beförderungsbändern durch die Halle.

An den jeweiligen Packstationen macht der Karton halt und wird von einem Mitarbeiter mittels „Pick-by-Voice“ befüllt: Automatisch wird dem Mitarbeiter der Lagerplatz des Artikels über ein Headset angesagt. Ein wichtiges Augenmerk beim Versand gilt der Transportsicherheit. Hier kommt die neue Parcel Unit ganz ohne Plastik aus: Umweltfreundlicheres Packpapier schützt brüchige Produkte auf der Reise zu unseren Kunden. Dann noch schnell das Versandlabel drauf und ab damit auf den LKW.

Prozesse kennen lernen für die Zukunft

In der Halle nebenan werden die sperrigen Artikel, die nicht in vorgefertigte Kartons gepackt werden können, versandfähig gemacht. Für den Kunden bleiben die Versandkosten von 6,90€ dennoch gleich. Der Unterschied liegt im Verpackungsprozess: Im Gegensatz zur Standardgröße sorgen spezielle Verpackungsmaschinen dafür, dass Bestellungen mit unterschiedlichen Artikeln so kompakt wie möglich versendet werden.

Noch geht es in der Parcel Unit etwas ruhiger zu. Etwa 3.000 Bestellungen werden hier momentan täglich zum Versand fertig gemacht. „Wir befinden uns zurzeit in der Lernphase und die ist unheimlich wichtig. Wir wollen schließlich für die Zukunft gewappnet sein“, so Marieke. Denn die Parcel Unit soll langfristig nach ganz Mitteleuropa ausliefern. Die maximale Auslastung liegt bei 25.000 Paketen pro Tag. 

http://www.ikea-unternehmensblog.de/article/2016/hinter-den-kulissen-der-neuen-parcel-unit-so-kommen-pakete-sicher-zu-unseren-kunden