Gastbeitrag: Per Upcycling zum Urban Jungle und 10 Ideen für weniger Plastik im Alltag

Meine liebe Bloggerkollegin Frau Glasgeflüster hat ja schon wunderbar beschrieben, wie man auf nachhaltige Art und Weise den Keller mit lecker befüllten Vorratsgläsern bestückt.

Und was macht man dann mit den schönen Gläsern, wenn Marmelade, Chutney und Co. aufgefuttert sind? Die schönen Einmachgläschen KORKEN wandern natürlich bis zum nächsten Einsatz zurück in den Schrank. Und die Einweggläser, die so im Laufe der Zeit anfallen, gibt man entweder zurück in den Recycling-Kreislauf, indem man sie in die Glasabfallbehälter wirft. Oder man macht es wie ich, kreiert sich daraus etwas ganz Neues und schafft sich daheim einen kleinen persönlichen Urban Jungle.

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Ich habe die im Laufe der Zeit gesammelten Gläser von Konserven, Marmeladen und Co. noch einmal gründlich ausgespült und mit hübschen kleinen Pflanzen bestückt. Wenn man sich beim Gießen aufgrund des fehlenden Lochs auf der Unterseite unsicher ist, kann man auch eine kleine Drainage aus Kieselsteinchen unten ins Glas legen, so vermeidet man Staunässe. Und da nicht alle Wurzeln gerne Licht mögen, habe ich die Gläser einfach mit dem hübschen SNÖRÖK und SLÅENDE Geschenkpapier und passender VINTER 2016 Kordel umwickelt.

Natürlich wollen die Upcycling-Blumentöpfe auch in Szene gesetzt werden: Einen Teil habe ich in die BITTERGURKA Blumenampel aus Metall gesetzt, einige kleine Schönheiten glänzen auf dem LANTLIV Blumenständer, aber am schönsten machen sich die Jungle Pflänzchen in der DIY Hängeampel aus Holz. Und man kann sie wirklich kinderleicht selber bauen!

Du brauchst:

– eine kleine KNAGGLIG Holzkiste

– weiße Farbe

– einen Pinsel

– Kordel VINTER 2016 in schwarz 

– einen schwarzen Permanentmarker

– eventuell eine Schreibschablone

– außerdem einen Akkuschrauber mit Holzbohrer

Und so wird es gemacht:

Zuerst baust Du die KNAGGLIG Kiste nach Anleitung zusammen.

Im nächsten Schritt malst Du den zusammengebauten Kasten weiß an und lässt ihn gründlich trocknen.

Nun ist der Schriftzug dran: Natürlich kann man schreiben was einem in den Sinn kommt und zu den eigenen vier Wänden  passt – ich habe mich für „THINK GREEN!“ entschieden. Wenn man eine hübsche Handschrift hat, schreibt man einfach frei Hand. Ansonsten gibt es auch Schablonen in allen möglichen Größen und Formen, die es ganz einfach machen, ordentlich zu „schreiben“.

Nun kümmern wir uns um die Aufhängung: In jede Ecke der Kiste wird mit einem Holzbohrer ein kleines Loch gebohrt. Das Loch sollte gerade groß genug sein, dass die Kordel später hindurchpasst. Bitte achte darauf, dass Du keine Schrauben oder Nägel der Kiste erwischst!

Zum Schluss wird durch jedes Loch ein langes Stück Kordel gezogen, verknotet und schlussendlich auf die gleiche Länge gebracht, damit die neue Handmade-Blumenampel auch schön gerade hängt.

Und schon können die Pflanzen einziehen und der Urban Jungle wachsen und gedeihen!

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Was mir an dieser Do-it-yourself Idee allerdings am besten gefällt: Das Endprodukt ist plastikfrei. Denn das Thema Plastik beschäftigt mich schon seit geraumer Zeit intensiv. Plastik ist ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden und lässt sich nur schwer vermeiden. Ich persönlich versuche besonders beim Einkaufen, auf unnötiges Plastik zu verzichten und trotzdem füllt sich hier daheim die Mülltonne immer wieder wie von Zauberhand mit Plastikabfall. Dabei weiß mittlerweile wohl jeder um die Umweltproblematik: In unserer Natur, in allen Gewässern und in unserem Körper befinden sich Plastikrückstände. In den Ozeanen findet sich heute mehr Plastik als Plankton – auf jeden Quadratkilometer Ozean kommen 18 000 Teile Kunststoffmüll, schätzen Uno-Experten. Und vielleicht habt ihr auch schon einmal von dem riesigen Plastikteppich gehört, dem Great Pacific Garbage Patch, ein riesiger Müllstrudel von der Größe Mitteleuropas, der munter im Pazifik vor sich hintreibt.

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Deshalb habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich persönlich meinen Plastikkonsum reduzieren kann und herausgekommen sind zehn Ideen, um Plastik im Alltag zu vermeiden:

Stoffbeutel statt Plastiktüten verwenden. Was für eine wunderbare Wendung im Einzelhandel: Plastiktüten gibt es kaum noch gratis zum Einkauf dazu. So werden die Kunden quasi automatisch dazu erzogen, immer einen Stoffbeutel auf Tasche zu haben. Und mal ehrlich: Hübscher sind sie doch sowieso!

Getränke in Glas- statt Plastikflaschen kaufen, Produkte in Glasbehältern denen in Dosen und Plastikverpackungen vorziehen. Klar, ein wenig mehr Muskeln braucht es schon, den Wasserkasten mit den Glasflaschen nach Hause zu tragen. Aber der Körper dankt es einem beim Genuss von rückstandsfreiem Wasser. Und die Glasbehälter können einfach viel besser wiederverwertet und recycelt werden! Oder wie in meinem DIY-Beispiel für etwas ganz Neues verwendet werden!

Fleisch & Käse direkt an der Theke kaufen. In manchen Supermärkten darf man sogar seine eigenen Behältnisse bringen, womit man tatsächlich gar keinen Müll mehr produziert. Aber auch ohne diesen Service reduziert sich der Müll beim Einkaufen enorm!

Obst & Gemüse nicht einzeln verpackt kaufen. Darüber hat sich bestimmt schon jeder geärgert: Eingeschweißtes Obst und Gemüse. Gerade Ware in Bioqualität findet sich oft nur im Plastikmantel zum Verkauf. Eine gute Alternative ist da der Besuch auf dem regionalen Wochenmarkt.

Kaffee in Thermoskannen füllen statt To-go-Becher. Entweder man füllt sich den Kaffee schon daheim ab oder man hat seinen Becher für den Kaffee zum Mitnehmen einfach immer in der Tasche dabei. Manche Cafés geben sogar einen kleinen Rabatt, wenn man seinen eigenen Becher dabei hat. Und falls es doch ein Einwegbecher sein muss: Den Deckel weglassen!

Verpackungen wiederverwenden. Trotz aller Prophylaxe – es fällt immer wieder mal Plastikmüll an. Vieles davon lässt sich vielleicht wiederverwerten oder upcyclen! Wie die Plastiktöpfchen der Pflanzen aus meinem kleinen hängenden Garten: Sie werden im Frühjahr einfach für die Setzlinge im Gewächshaus wieder benutzt.

Zur Aufbewahrung Glasbehälter statt Plastikdosen oder Frischhaltefolie benutzen.

Wenn erst einmal ein gewisser Grundstock an Schraub- und Einmachgläsern vorhanden ist, ist es ganz einfach, dem Plastik als Aufbewahrungsmittel in der Küche den Kampf anzusagen!

Schneidebretter aus Holz, Glas oder Stein benutzen. Beim Zerkleinern von Fleisch und Gemüse schneidet man ständig ins Brettchen, wodurch Kunststofffasern in eurem Essen landen.

Auf Mikroplastik verzichten. Unglaublich viele Kosmetika, Reinigungsmittel und Zahncremes enthalten Mikroplastik, den unsere Kläranlagen nicht aus dem Wasser filtern können und der so zum Problem für unsere Umwelt und somit auch für uns wird. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe lohnt sich, bzw. man steigt ganz einfach auf Naturkosmetik um.

Weg von der Wegwerfkultur. Für mich einer der wichtigsten Punkte auf der Liste: Das eigene Konsumverhalten überdenken. Es ist schon viel geschafft, wenn man einfach versucht, sparsam mit Produkten umzugehen und mehr auf die Wertigkeit von Gütern zu achten. Vieles lässt sich vielleicht auch Second Hand erwerben. Und statt aussortierte Dinge einfach in den Müll zu werfen, macht man vielleicht jemand anderes noch eine Freude damit?

Wäre es nicht toll, wenn jeder einfach ein wenig mehr „think green“ im Kopf hätte und sein eigenes (Plastik-) Müllverhalten etwas optimiert?

Ich sende euch herzlichste Grüße aus meiner kleinen grünen Ecke!

Gewinnspiel

Und jetzt das Beste: damit Ihr gleich loslegen könnt, verlosen wir 10 x ein Set bestehend aus dem KNAGGLIG Kasten, der BEHANDLA Lasur und dem VINTER Band. Ihr möchtet ein Set euer eigen nennen? Nichts leichter als das! Schreibt einfach bis zum 10. November 2016 um 23.59 Uhr hier unter diesen Blogpost, welche Tricks und Tipps ihr auf Lager habt, um den Plastikverbrauch im Alltag zu vermeiden!

Teilnahmebedingungen

Mitmachen kann jeder.

Teilnahmeberechtigt sind volljährige, natürliche Personen, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben. Personen unter 18 Jahren dürfen nur mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten teilnehmen. Nur Einträge, die vor dem Teilnahmeschluss abgegeben werden, werden berücksichtigt. IKEA übernimmt keine Verantwortung für fehlende, verspätete oder an falscher Stelle abgegebene Einträge. Ein Eintrag wird nur dann berücksichtigt, wenn bei der Registrierung eine gültige E-Mail-Adresse angegeben wurde. Eine Mehrfachteilnahme ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird per Zufallsauswahl bestimmt und unter der angegebenen E-Mail-Adresse informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle Preise können nicht bar ausgezahlt werden. Kommentare ganz ohne Namen werden nicht mitgezählt. Das Gewinnspiel gilt nur für User aus Deutschland.

http://www.ikea-unternehmensblog.de/article/2016/per-upcycling-zum-urban-jungle