Startschuss für IKEA in Wuppertal

Ende Januar wurde der Grundstein für das neue IKEA Einrichtungshaus in Wuppertal gelegt. Nicht nur die Wünsche der Bürger und unserer zukünftigen Nachbarn wurden in die Planung mit einbezogen, auch Umweltaspekte spielen am Standort eine große Rolle. Dank Solarzellen und Geothermie wird das neue Gebäude Strom und Wärme erzeugen oder im Sommer entsprechend kühlen können. Für die Beleuchtung setzen wir sparsame LED-Lampen ein und für die Sanitäranlagen wird Regenwasser verwendet.

Wuppertal, die Stadt der weltberühmten Schwebebahn hat eine ganze Menge zu bieten: Großstadt im Grünen, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Bergischen Landes und demnächst das 51. IKEA Einrichtungshaus in Deutschland. Bei der Planung wurde besonders auf Umweltverträglichkeit, große Grünflächen und erneuerbare Energien geachtet. Mit dem neuen Standort rückt IKEA näher an die Stadt heran. „Wir möchten in unmittelbarer Umgebung bei den Menschen sein und unser Ziel ist, dass möglichst viele Kunden ihr nächstes IKEA Einrichtungshaus innerhalb von 20 bis 40 Minuten erreichen können. Der neue Standort in Wuppertal ermöglicht es uns, den Weg für unsere Kunden aus der Stadt und der Umgebung in Zukunft kürzer zu machen“, sagte Johannes Ferber, Expansionschef IKEA Deutschland, bei der Grundsteinlegung im Januar.

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Im Dialog mit Bürgern, Nachbarn und Verbänden

Weil IKEA ein guter Nachbar sein möchte, sind wir von Anfang an in den persönlichen Dialog mit allen Beteiligten getreten, etwa bei Informationsveranstaltungen, Bürgerworkshops sowie über ein eigenes Online-Bürgerforum. Uns ist ein enger Austausch mit allen Zielgruppen wichtig, um so frühzeitig Wünsche und Bedenken zu erkennen und gegebenenfalls darauf reagieren zu können.„Wir haben zahlreiche Anregungen der Anwohner erhalten und setzen einiges davon um“, so Johannes Ferber.

Auch mit den Landesnaturschutzverbänden und dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) haben wir im Vorfeld intensive Gespräche geführt. Das Ergebnis sind umfangreiche Maßnahmen zur Naturerhaltung und Grüngestaltung. „Den Teil des Waldes, den wir tangieren, werden wir vollständig kompensieren, zum größten Teil direkt vor Ort“, erklärt Johannes Ferber. Allein auf dem Grundstück werden 7.400 Quadratmeter neuer Wald angepflanzt, weitere 2.000 Quadratmeter wird es zusätzlich außerhalb geben. Eine bereits bestehende Teichfläche und der Quellbereich der Meine werden weiterhin erhalten bleiben. Wir schaffen Ersatzlebensräume für die Tierwelt und haben beispielsweise den Turmfalken erfolgreich umgesiedelt. Ferner haben wir für Ersatzbiotope in umliegenden Bereichen gesorgt und freuen uns, dass diese hervorragend durch Amphibien angenommen wurden.

Grüne Energie und kurze Wege

Bei dem Energiekonzept für Wuppertal legt IKEA den Schwerpunkt auf erneuerbare Energien und eine hohe Energieeffizienz. Im Sommer werden Strom, Wärme und die Kühlung des Gebäudes durch den Einsatz von Photovoltaik und Geothermie gewährleistet. Die Beleuchtung im Einrichtungshaus erfolgt ausschließlich über LED-Lampen und für die Sanitäranlagen wird Regenwasser genutzt. Auch für die umweltverträgliche Mobilität wird gesorgt. In der Nähe des Eingangsbereichs werden wir eine Elektrotankstelle anbieten, an der Kunden ihr Elektrofahrzeug kostenlos während ihres Besuchs laden können. „Eine gute Busanbindung sorgt dafür, dass uns auch Kunden ohne eigenes Fahrzeug unkompliziert erreichen. Und die neu gebauten Fuß- und Radwege entlang unseres Standorts machen den Weg für Fußgänger und Radfahrer sicher“, erläutert Susanne Schweitzer, die künftige Einrichtungshauschefin von IKEA Wuppertal. Dazu gehört u.a. die Anbindung an die Norbahntrasse, ein stillgelegtes Teilstück der Bahnstrecke Düsseldorf-Derendorf–Dortmund Süd, dass als Fuß- und Radweg genutzt wird.

Insgesamt werden in Wuppertal etwa 200 neue Kolleginnen und Kollegen tätig sein, rund 85 Millionen Euro investiert IKEA in den Standort.

http://www.ikea-unternehmensblog.de/article/2016/startschuss-fuer-ikea-in-wuppertal-1