Das IKEA Bootcamp: Die Teilnehmer stehen fest

IKEA hat weltweit Start-up-Unternehmen eingeladen, sich um die Teilnahme am IKEA Bootcamp zu bewerben. Aus den 1.200 Eingängen aus 86 Ländern wurden nun die zehn Unternehmen ausgewählt, die ab dem 18. September 2017 für drei Monate im Produktentwicklungscenter in Älmhult ihre Ideen weiterentwickeln und umsetzen können.

Ikea Start Up Thumb

Ausgangspunkt für Innovation ist bei IKEA immer die IKEA Vision, den vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen. Darüber hinaus glaubt IKEA an das kreative Potenzial von Zusammenarbeit und Kooperation. Deshalb wurde dieses Programm ins Leben gerufen. Nach einem komplexen Auswahlprozess, bei dem es darum ging, die am besten geeigneten Start-up-Unternehmen zu finden, wurden nun 10 Unternehmen ausgewählt.   

„Grundlage für den Auswahlprozess war unser Anliegen, Unternehmen zu finden, die helfen können, Lösungen zu entwickeln, die für die vielen Menschen erschwinglich und erreichbar sind. Mit diesen Unternehmen wollen wir interagieren und eine positive Wirkung für den Planeten, die Menschen und die Gesellschaft erzielen“, erklärt Tony Sandelius, New Business & Innovation Manager bei IKEA of Sweden. 

Das Programm realisiert IKEA in Zusammenarbeit mit Rainmaking Innovation, einer globalen Unternehmerkooperative, die über große Erfahrung in der Arbeit mit Start-up-Unternehmen verfügt. Das Programm bietet zehn ausgewählten Start-ups die Möglichkeit, sich die Kenntnisse und Erfahrung von Rainmaking in Bezug auf Accelerator (der englische Begriff Accelerator wird verwendet für eine Institution, die Start-ups in einem bestimmten Zeitraum durch Coaching zu einer schnellen Entwicklung verhilft) zunutze zu machen und sich im Rahmen der IKEA Werte und Vision weiterzuentwickeln. 

„Die Bewerbungen, die wir erhielten, haben uns wirklich beeindruckt. Die Qualität der Start-up-Unternehmen und die ihrer Teams ist außerordentlich hoch. Deshalb war der Auswahlprozess sehr schwierig“, erzählt Karin Blomqvist, Programmleiterin für das IKEA Bootcamp bei Rainmaking Innovation. 

Ikea Start Up 01

Während des Programms werden die ausgewählten Start-ups bei IKEA of Sweden in Älmhult (Schweden) arbeiten, wo die zukünftigen IKEA Produkte entwickelt werden. Die Unternehmen können dort den Prototypen-Shop und die Testlabore nutzen und sich auch von IKEA Mitarbeitern unterstützen lassen. Jedem Start-up-Unternehmen wird ein Mentor zur Seite gestellt und darüber hinaus erhalten sie maßgeschneiderte Beratung und Anleitung von mehr als 75 Mentoren im weltweiten Netzwerk von Rainmaking.

Am Ende des Programms im Dezember 2017 präsentieren die Start-ups ihre Fortschritte im Programm und ihre Prototypen, Kooperationen und Erkenntnisse bei IKEA of Sweden – hoffentlich mit vielen neuen Ideen, wie die Zukunft von IKEA auf neue, aufregende Weise gedacht werden kann. 

„Das Wort unmöglich gibt es nicht in der IKEA Sprache. Wir werfen stets einen Blick in die Zukunft, um neue Lösungen zu finden, und gemeinsam mit den ausgewählten Start-up-Teams wollen wir uns noch größeren Herausforderungen stellen“, so Tony Sandelius, New Business & Innovation Manager bei IKEA of Sweden.

DIES SIND DIE ZEHN AUSGEWÄHLTEN START-UP-UNTERNEHMEN 

Anyware Solutions
Anyware Solutions ermöglicht es jedem, mithilfe der Adapter des Unternehmens ein smartes Zuhause einzurichten. 

Bare Conductive
Bare Conductive entwickelt gedruckte Sensoren, die jede Oberfläche, jeden Bereich und jedes Gebäude verbinden können.  

Flying Spark
Flying Spark entwickelt eine neue Proteinquelle aus Fruchtfliegenlarven in Pulverform. 

Goodbag
Goodbag ist die weltweit erste smarte Einkaufstasche.

How Do I?
How Do I? ist eine App, die Menschen mit Lernbehinderungen Schritt-für-Schritt-Videoanleitungen über den Erwerb von Lebenskompetenzen zur Verfügung stellt.

Hubstairs
Hubstairs ermöglicht es Menschen, sich ihren Wohnraum von einem Designer mit ausgesuchten Möbeln einrichten zu lassen.  

Matter Solutions
Matter Solutions wandelt landwirtschaftliche und industrielle Abfälle in innovative Oberflächenmaterialien um. 

Mimbly
Mimbly ist ein Zusatz-Abwasser-System, das bei Waschmaschinen zum Einsatz kommt.

Niwa
Niwa ermöglicht es jedem, drinnen mithilfe von smarter Software und intelligenter Maschinensteuerung etwas anzubauen.

Nüwiel
Nüwiel entwickelt E-Bike-Anhänger, um bestellte Großwaren per Fahrrad nach Hause transportieren zu können. 

http://www.ikea-unternehmensblog.de/article/2017/bootcamp-teilnehmer