Die typische Karriere bei IKEA gibt es nicht – aber viele verschiedene.

Weiterentwicklung bei IKEA bedeutet nicht, auf geradem Wege Sprosse für Sprosse die Karriereleiter des Fachbereichs hinauf zu klettern. Wir schauen auch nach rechts und links. IKEA glaubt an die Talente seiner Mitarbeiter und ermutigt dazu, verschiedene Rollen und Funktionen auszuprobieren. Karriere bei IKEA ist eine bunte Landkarte mit verschiedenen Richtungen. Drei Mitarbeiter erzählen, welche Wege der Weiterentwicklung sie auf ihrer Reise bei IKEA gegangen sind.

Im Vergleich zu klassischen Karrieren, wie sie in vielen anderen Unternehmen zu finden sind, gibt es bei IKEA unzählige Wege sich weiter zu entwickeln. Dabei muss es nicht immer ein völlig neuer Job sein. Auch innerhalb einer Position können neue Erfahrungen gemacht werden: Zum Beispiel mit der Übernahme von einzelnen Projekten und Aufgabenbereichen. Doch auch der Wechsel zwischen verschiedenen Funktionen und Fachbereichen ist keine Seltenheit. „Bei IKEA sind die Karrierewege einfach interessanter als in anderen Unternehmen – und so individuell, wie jeder einzelne unserer Mitarbeiter“, erklärt Susanne Gebhardt, Talent Managerin bei IKEA Deutschland.

Bild 1 Corinna Rienecker Corinna Rienecker, Frontline Coordinator im Einrichtungshaus Frankfurt Hanau.

Corinna Rienecker, Frontline Coordinator im Einrichtungshaus Frankfurt Hanau, hatte eigentlich kein spezielles Fachwissen für ihre heutige Position:

„Meine Karriere bei IKEA startete als Mitarbeiterin im Kassenbereich im Einrichtungshaus Frankfurt Hanau. Ich hatte sehr schnell Lust, noch ein Stück weiter hinter die Kulissen zu schauen und meinen Aufgabenbereich zu erweitern. Nach einer Weile entwickelte ich mich so zum Frontline Coordinator weiter. Meine Hauptaufgabe hier ist es, die Prozesse im Kassenbereich für unsere Kunden als auch für unser Einrichtungshaus so optimal wie möglich zu gestalten.

Für meine aktuelle Position brachte ich kein spezielles Vorwissen mit, was bei IKEA jedoch nicht als Nachteil gewertet wird. Alles, was ich für meine Arbeit als Frontline Coordinator brauche, habe ich „on the job“ und in vielen verschiedenen Trainings gelernt.

Aktuell bin ich außerdem dafür verantwortlich, den Trainingstand der Kollegen in meinem Bereich sicherzustellen. Um diese Aufgabe effektiver zu gestalten, habe ich eine Übersicht entwickelt, die Mitarbeitern ermöglicht, ihren individuellen Trainingsbedarf zu ermitteln. Ich finde es einfach wichtig, mich und meine Arbeitsabläufe täglich zu hinterfragen und zu reflektieren. Darüber hinaus ist Feedback für mich einer der wichtigsten Faktoren, um selbst wachsen zu können und damit auch IKEA voranzutreiben.“

Bild 2 Ramona Schurmann Ramona Schurmann, Commercial Activity Leader im Einrichtungshaus Wuppertal.

Ramona Schurmann, Commercial Activity Leader im Einrichtungshaus Wuppertal, hat schon vieles bei IKEA erlebt:

„Ich bin nun fast zehn Jahre bei IKEA und es ist unglaublich, was ich in dieser Zeit bereits erlebt habe. Angefangen hat meine Reise bei IKEA mit dem Handelsfachwirt-Programm. Als ich anschließend meine erste Stelle als Shopkeeperin im Einrichtungshaus Essen begann, war ich deutlich jünger als meine Mitarbeiter. Das stellte sich jedoch als völlig problemlos heraus und wir lernten mit- und voneinander. Weitere sechs Jahre konnte ich mich in verschiedenen Abteilungen ausprobieren und weiterentwickeln.

Nun hatte ich das große Glück, die Neueröffnung des Einrichtungshauses Wuppertal aktiv miterleben zu können. Eine wirklich tolle Erfahrung! Seit der Neueröffnung arbeite ich hier als Commercial Activity Leader im Fachbereich Verkauf. Gleichzeitig absolviere ich das ‚Potential Programm Sales‘, das mich in 18 Monaten zum Sales Manager ausbildet.

Ich finde, dass die Möglichkeiten bei IKEA unendlich sind – unabhängig davon, welche Position man im Unternehmen hat. Wer neugierig ist und echtes Interesse an seiner persönlichen Weiterentwicklung hat, ist bei IKEA genau richtig.

Bild 3 Franziska Mugratsch Franziska Mugratsch, Logistics Managerin im Einrichtungshaus Kaarst.

Franziska Mugratsch hat sich ihren Traum erfüllt, die Position der Logistics Managerin zu übernehmen:

„Vor neun Jahren startet ich neben meinem Studium als Teilzeitkraft im Kundenservice im Einrichtungshaus Rostock. Dann ging ich im Rahmen meines Studium ins Auslandspraktikum, kam danach aber direkt zu IKEA zurück: Als Ferienaushilfe im Verkauf im Einrichtungshaus Köln-Godorf. Ich hatte mein Studium beendet und war nun auf Jobsuche. Mein damaliger Manager bot mir an, in Köln-Godorf als Teamassistentin im Verkauf und anschließend als kommissarische Shopkeeperin zu arbeiten. Die Jobsuche außerhalb von IKEA war damit beendet.

Zwei Jahre später wechselte ich als Teamassistentin in den Fachbereich Logistik. Ich hatte nun nicht mehr nur vier Mitarbeiter, sondern plötzlich 20. Es war ein Sprung ins kalte Wasser, der allerdings sehr viel Spaß gemacht hat. Mein Interesse für die Logistik wuchs in dieser Zeit enorm und ich wollte mich unbedingt weiterhin in diesem Bereich entwickeln. Ich sprach mit meinem Vorgesetzten über meine Entwicklungswünsche und wir erarbeiteten gemeinsam einen persönlichen Entwicklungsplan, der mich auf meine Wunschstelle vorbereitete.

Seit März 2016 bin ich nun Logistics Managerin im Einrichtungshaus Kaarst und meine Tätigkeit hier ist wirklich spannend. Gerade unterstütze ich das Projekt für den Neubau ‚More Sustainable Store‘ des Einrichtungshauses Kaarst.“

http://www.ikea-unternehmensblog.de/article/2017/die-typische-karriere-bei-ikea-gibt-es-nicht-aber-viele-verschiedene