Gut ist noch nicht besser

Foto: Nicolas Oswald.

Immer wieder wollen die Menschen einen Blick hinter die Kulissen von IKEA werfen und erfahren, wie ein Produkt entsteht, wie zusammen gearbeitet wird und wie das Wohnen zum Beispiel in 20 Jahren aussieht. Die Redakteure der Medienmarke TextilWirtschaft haben sich mit Marcus Engman, Head of Design von IKEA of Sweden, getroffen und mit ihm über demokratisches Design, die Rolle von Textilien in der Zukunft des Wohnens und die Frage, ob es denn immer ein Sofa sein muss, gesprochen. Für den IKEA Unternehmensblog haben wir das Interview nochmals aufbereitet:

Ikea Engman 08 Marcus Engman, Head of Design von IKEA of Sweden. Foto: Nicolas Oswald.

Man könnte schon ein wenig das Gefühl bekommen, ans Ende der Welt zu fahren auf dem Weg nach Älmhult in Schweden. Seen und Wälder ziehen vorbei und es scheint immer dunkler zu werden. Ja, man würde sich in der Tat einsam fühlen, wenn nicht um die 150 weitere Menschen am gleichen kleinen Regionalbahnhof aussteigen, um sich dann großräumig auf das IKEA Museum, das IKEA Hotel oder auf eine der anderen elf IKEA Firmen zu verteilen. Dreitausend Besucher verschluckt das 16.000-Seelenstädtchen am Tag. Viele davon steuern IKEA of Sweden an, wo sie Workshops mitmachen, Projekte vorstellen oder an Veranstaltungen teilnehmen.

In einem Areal von 4.500 m2 Größe entwerfen 70 Teams von Projektentwicklern das gesamte Sortiment des Einrichtungskonzerns. In Werkstätten und Projekträumen, die mehr Fenster als Wände haben, ist jeder Prozess einsehbar und die Mitwirkenden – wie wir später erfahren – offen für konstruktive Kritik. Wenige Stunden später schiebt man sich wieder mit aberhundert Menschen in die Bahn und realisiert, dass man überhaupt nicht in Schweden war. Man war bei IKEA. Genau dort treffen wir auf Marcus Engman, Head of Design von IKEA of Sweden. Selbst aufgewachsen in Älmhult ist Engman quasi in das Unternehmen hineingeboren, denn schon sein Vater war Design Manager. Engman selbst begann seine Karriere als Zwölfjähriger mit einem Schülerjob. Heute, mit knapp 40 Jahren Erfahrung erklärt er uns mit Charme, Konzentration und enormer Überzeugung seine Idee von demokratischen Design, während seine Leidenschaft Funken schlägt, wenn es um das kreative Potenzial durch zwischenmenschliche Reibung geht.

Ikea Engman 01 In dieser "Box" wurde das Interview geführt. Foto: Nicolas Oswald.

Herr Engman, es wird wohl kaum eine europäische Kindheit geben, in der nicht das eine oder andere IKEA Möbel vorkommt..

Marcus: Das sehe ich auch so. Vor allem in Deutschland. Und ich das als große Verantwortung. Auch in Hinsicht auf die zwei Milliarden Kunden, die wir heutzutage im Jahr und deren Leben wir mit unseren Produkten stetig zum Besseren verändern möchten.

Warum kaufen diese Menschen bei IKEA ein?

Marcus: Dafür gibt es sicher sehr viele Gründe. Für uns ist wichtig, dass wir unseren Kunden immer bei ihren Bedürfnissen abholen und damit meine ich sowohl emotionale als auch funktionale Bedürfnisse. Wir sind nah an ihnen dran. Für mich ist es fast erstaunlich, das hervorzuheben, denn ich finde, das sollte jedes Unternehmen sein. Dennoch nehme ich war, das es eine Besonderheit ist. Ich rede nicht von Zielgruppenanalysen, sondern von einer direkten Verbindung. Seit der Gründung von IKEA sind wir sehr interessiert daran, womit sich unser Kunde gerade beschäftigt, wir er lebt und mit welchen Problemen er zu kämpfen hat. Wir besuchen ihn sogar zu Hause, um ihn zu verstehen.

Sie arbeiten viel mit hochrangigen Designern zusammen. Sind Sie je zu dem Punkt gekommen, an dem Ihr Design zu anspruchsvoll für Ihre Kunden ist?

Marcus: Diese Idee liegt mir vollkommen fern. Damit würde ich doch auch unsere Kunden bevormunden. Im Gegenteil, ich glaube, dass wir die Menschen in der Regel eher unterschätzen. Für uns ist die Vielfalt ein ganz wichtiger Faktor. Wenn du versuchst, nur gute Seller zu produzieren, gehst du zu sehr auf Nummer sicher und tendierst dazu, alles beige zu machen. Damit erreichst du aber niemanden. Gerade als große Marke wie IKEA muss man Vielfalt anbieten, sonst würden wir unseren Kunden nicht gerecht. Es ist anmaßend zu glauben, dass alle Menschen gleich funktionieren. Nehmen wir die stereotypische Wahrnehmung von New York. Man hat sofort ein Bild im Kopf. Dabei besteht die Stadt aus unterschiedlichen Stadtteilen, die zusammen New York ergeben. Genauso funktioniert IKEA. Wir konzentrieren uns nicht auf die Gemeinsamkeiten unserer Kunden, sondern auf ihre Unterschiede.

Man soll also nicht IKEA mitnehmen, sondern sich selbst bei IKEA finden?

Marcus: In der Tat. Ohnehin verstehen wir uns nicht als ein Unternehmen, das Produkte entwickelt und verkauft, sondern als eines, das 

 entwickelt. Für diese stellen wir Produkte zusammen. Das ist eine ganz andere Herangehensweise. Wir verkaufen Lösungen. Wir haben unsere Raumsets und ein enormes Wissen darüber, wie man Räume gestalten kann. Damit erreichen wir viele Menschen, ohne ein exorbitantes Sortiment haben zu müssen. Denn je nach Kontext ändert sich auch der Ausdruck des Produkts.

Ikea Engman 09 Die Redakteurin der Medienmarke TextilWirtschaft und Marcus Engman. Foto: Nicolas Oswald.

Was macht für Sie ein gutes Produkt aus?

Marcus: Allem voran muss ich sagen, dass wir uns nur äußerst selten mit etwas zufrieden geben. Häufig denken wir: „Das ist gut, aber wir könnten es so viel besser machen.“ Das ist Teil unserer Firmenidentität und unserer Designmethode. Um unsere Produkte zu entwickeln, nutzen wir das Prinzip des sogenannten „Democratic Design“. Wenn man über Designqualität und gute Produkte redet, ist oft der eigen Ausgangspunkt ausschlaggebend. Bin ich ein Ingenieur? Ein Designer? Bin ich für das Business zuständig? Oder bin ich ein Marketing-Manager? Setzen sich diese Menschen zusammen, werden sie eine heftige Diskussion darüber führen, was gut bedeutet. Oder schlecht. Mit Democratic Design möchten wir einen gemeinsamen Ausdruck finden. Ein gemeinsames Verständnis für ein gutes Produkt. Unsere Eckpunkte sind Form, Funktion, Qualität, Nachhaltigkeit, Preis beziehungsweise Erhältlichkeit. Unser Anspruch ist, dass wir alle über die gleichen fünf Dinge sprechen, gespeist von den Ansichten aller, aber zusammengeführt zu einer Perspektive. Dadurch kommen wir zu einem Ergebnis, das so viel mehr bedeutet als „das sieht gut aus.“

Man könnte fast meinen, dass es hier eine Verbindung zur Idee von Bauhaus in den zwanziger Jahren gibt. Keine Einzelperson, sondern die Gemeinschaft designt.

Marcus: Das mag sein. Viel mehr aber vor dem Hintergrund, dass die Grundidee von Bauhaus war, Design in Masse produzierbar zu machen, mit der Absicht, die Qualität der Produkte zu erhöhen. Viele Leute vergessen, dass Serienproduktion in der Tat eine Möglichkeit ist, gute Qualität zu erzeugen. Heute scheinen die meisten zu glauben, Do-It-Yourself verspricht Qualität während Massenproduktion automatisch minderwertig ist. Wenn es so wäre, würden wir unsere Autos wohl in Handarbeit fertigen.

Ergibt sich der Erfolg von IKEA also auch durch die Größe des Unternehmens?

Marcus: Das glaube ich nicht. Unsere Größe hindert uns auch an vielem, denn was wir beispielsweise intern versuchen umzusetzen, ähnelt eher den Infrastrukturen von kleinen Unternehmen. Wir sind extrem groß, versuchen uns aber wie ein kleines Unternehmen zu verhalten. Etwa in der Art, wie wir in Teams arbeiten und mir unseren Zulieferern verfahren. Wir machen das als ob wir eine kleine Firma aus Älmhult wären. Dabei geht es viel um Beziehungen. Würden wir uns gemäß der Größe von IKEA verhalten, wären wir sehr anonym, superlangweilig und berechenbar. Wenn wir aber im Herzen klein bleiben, bleiben wir agil, was meines Erachtens unbedingt notwendig für die erfolgreiche Produktentwicklung ist. Auch wichtig ist, dass wir kein börsennotiertes Unternehmen sind. Wir können also Projekte langfristig anlegen, weil wir niemandem verpflichtet sind. Das gibt uns auch die Freiheit, einen anderen Weg einzuschlagen als der Markt, wenn wir es für vielversprechend halten. Denn dieser Weg mag steiniger sein, aber wenn er am Ende erfolgreicher ist, sie die Auswirkungen weit positiver als alles, was uns auf dem Weg erwartet, den alle gegangen sind.

Wie erreichen Sie diese familiäre Unternehmenskultur?

Marcus: Wichtig dafür ist Transparenz. Jeder darf seine Nase überall hineinstecken. Man kommt irgendwo vorbei und fragt: „Warum habt ihr das so gelöst?“ Wir erlauben eine konstante Diskussion, um die Dinger immer besser zu machen. Diese „Besser-Kultur“ hebt uns ganz klar ab. Und es nährt die Neugier aller, die hier arbeiten. Man will immer wissen, was als nächstes kommt und wie die Dinge besser werden.

Ikea Engman 03 Design-Abteilung bei IKEA of Sweden. Foto: Nicolas Oswald.

Investieren Sie viel in die Weiterbildung ihres Teams?

Marcus: Ja das tun wir, aber eine klassische Ausbildung ist nicht der einzig mögliche Weg für uns. Ich habe keinen klassischen Bildungsweg eingeschlagen. Ich habe kaum meinen Schulabschuss geschafft. Und heute sitze ich hier. Wir bieten Bildung, aber auch im Sinne des Hineinwachsens in Aufgaben und in die Firma.

Wie wir man ein guter Designer?

Marcus: Es ist die Fähigkeit, eine Beziehung zwischen Menschen und Objekt herzustellen. Am Ende des Tages geht es hauptsächlich um Beziehungen und nicht um Objekte selbst. Und was sicher aus Sicht von IKEA noch dazu kommt ist ein außergewöhnlich großes Interesse an Produktionsverfahren. Um hier erfolgreich zu sein, muss man sich dafür interessieren, wie Dinge gemacht werden und nicht nur, wie sie aussehen.

Und wir wird man ein guter Head of Design?

Marcus: Oh je. Ich weiß nicht, ob ich das jemandem beibringen könnte. Es ist die Fähigkeit, gute Leute zusammen zu bringen, Leute mit unterschiedlichen Herangehensweisen. Kreative Arbeit als solche hat immer mit Energie zu tun. Und es gibt nur einen Weg, Energie zu erzeugen und das ist Reibung. Wie kann man also Menschen zusammenbringen, die gemeinsam eine gesunde Reibung miteinander generieren? Unternehmen versuchen in der Regel, Reibung abzubauen, gerade wenn sie wachsen. Ich glaube aber, dass es nur gut für ein Unternehmen und mittelbar auch für die Welt ist, Reibung zuzulassen. Ich bin also immer auf der Suche nach Leuten, die offen und konfliktfähig sind, aber auch das Ziel verfolgen, eine gemeinsame Sprache zu finden und in Teams zu arbeiten. Die Mischung verschiedener Köpfe macht den Erfolg aus. Die machen das Design. Ich weiß nur, in welche Richtung wir uns bewegen sollten und warum. Das ist mein Job.

Sie kreieren Wohnwelten. Wie sehen diese Heute aus und wie werden sie in Zukunft aussehen?

Marcus: Sie wollen, dass ich in die Zukunft schaue? (lacht) Wenn ich in einem Workshop sage: „Lasst uns das Bad der Zukunft gestalten“, wir sich keiner trauen, was zu sagen. Wenn ich aber sage: „Lasst uns ein besseres Bad gestalten“, kommen tausend Ideen. Zukunft ist immer ein wenig beängstigend, schätze ich. Was wir allerdings sehen, ist, dass sich Wohngewohnheiten ändern. Die großen Megatrends haben einen Effekt auf unser Zuhause: Urbanisierung, technologische Entwicklungen und natürlich auch die Begrenzung von Wohnraum. Die meisten unserer Kunden wohnen in urbanen Gebieten.

Ikea Engman 04 Design-Abteilung bei IKEA of Sweden. Foto: Nicolas Oswald.

Wie sehen diese Auswirkungen konkret aus?

Marcus: In der Vergangenheit haben wir in verschiedenen Räumen gedacht. Heute denken wir in Aktivitäten. Und diese Aktivitäten können überall im Wohnraum passieren. Wir reden nicht mehr von dem Schlafzimmer oder dem Kinderzimmer. Unsere Frage ist also, wie wir Möbel entwickeln, die Aktivitäten effizient unterstützen, anstatt Räume zu füllen. Was ich mag, ist, dass wir nicht dem verpflichtet sind, was war. Nur weil jeder jahrelang auf einem Sofa gesessen hat, muss es in Zukunft nicht zwingend noch einen Stellenwert haben. Wichtiger ist die Aktivität, die bisher mit dem Sofa in Verbindung gebracht wurde. Alte Denkstrukturen aufzubrechen ist befreiend, aber auch eine Herausforderung, vor allem, wenn ein Verkäufer zu dir kommt und sagt: „Wir brauchen braune Sofas“. Diese Spannung ist für das Ergebnis sehr wichtig.

Alte Denkstrukturen aufbrechen. Bringen Sie das auch Ihren Kunden bei? Etwa bei der Frage, ob es wirklich ein Sofa sein muss?

Marcus: Ich würde nicht sagen, dass wir jemandem etwas beibringen. Unsere Kunden wissen schon selbst, was sie brauchen. Aber es ist unsere Aufgabe, ihnen Möglichkeiten zu geben, etwas anderes zu wählen, als das Übliche. Wenn überhaupt, dann versuchen wir, unseren neugierigen Blick auf die Welt zu übertragen und einzuladen, nach dem besten Weg zu suchen. Wir machen beispielsweise gerade den zweiten großen Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit im Design. Im ersten Schritt haben wir unser Sourcing umgestellt und unsere Produzenten überdacht. Damit sind wir schon auf einem guten Weg. Jetzt überlegen wir, wie wir Dinge entwerfen müssen, damit sie den Nutzer zu einem nachhaltigen Leben hinleiten. Denn Verantwortung für unsere Fertigungsprozesse zu übernehmen, ist eine Sache. Unsere zwei Milliarden Kunden im Jahr aber zu einem bewussteren Lebensstil hinzuführen, würde eindeutig eine noch größere Veränderung für die Welt bedeuten. Das ist eine wunderbare Herausforderung.

Es verheißt insgesamt große Verantwortung, Wohnwelten für Menschen zu kreieren, weil sie so stark verbunden sind mit Alltagsgewohnheiten. Was, wenn eine Küche zur Mülltrennung zwingt? Oder Produkte so lange halten, dass man sie nicht wegwerfen kann?

Marcus: Was, wenn man sie smart wiederverwerten kann? Oder wenn sie kreisläufig sind? Wie bringen wir die Nutzer dazu, Dinge zu reparieren, anstatt wegzuwerfen? Etwa, indem wir Holz mir Öl behandeln, anstatt mit UV-Lack, damit man Kratzer einfach wegschmirgeln und nachölen kann. Oder soll der Kratzer sogar bleiben? Nehmen wir Denim, der mit dem Nutzen immer schöner wird und Persönlichkeit bekommt. Die Jeans eines Skaters sieht mit der Zeit komplett anders aus als die eines Bankers. Mit Möbeln wird es in Zukunft ähnlich sein. Anstatt zu versuchen, dass alles nach zehn Jahren immer noch so aussieht wie am Anfang, sollen Produkte zukünftig eine schöne Patina entwickeln, die dein Leben erzählt. Das ist eine Frage von Material und Behandlung.

Wie geht dies einher mit Ihrem Anspruch der Erschwinglichkeit? Es wir doch teurer sein, solche Produkte herzustellen?

Marcus: Hmm. Nein.

Ikea Engman 06 Foto: Nicolas Oswald.

Aber warum machen das dann nicht mehr Unternehmen?

Marcus: Weil es schwer ist. (lacht) Man benötigt unglaublich viel Wissen, um nachhaltige Produkte zu machen und muss dranbleiben. Es geht um bewusste Entscheidungen. Um die zu treffen, braucht es eine gewisse Kultur. Es braucht entsprechende Mitarbeiter und Erfahrungen. Wir sind schon seit siebzig Jahren dabei. Heute haben wir für fast alles mindestens einen Spezialisten in diesem Gebäude. Wir kommen also an viel Wissen ran.

Wie wichtig sind textile Produkte bei IKEA?

Marcus: Sie waren schon immer sehr wichtig! Nicht nur, weil sie sich gut verkaufen lassen, sondern auch, weil man kein Zuhause ohne Textilien schaffen kann. Mittlerweile gehen wir noch weiter, indem wir Stoffe nicht mehr nur als ein geeignetes Material für Heimaccessoires und Polster ansehen, sondern nachforschen, wie sich Textil als Werkstoff anders einsetzen lässt. Betrachtet man seine Technologie und eine Fertigung, ist Textil unglaublich weit vorne. Es ist ein supersmartes Material, extrem effizient und sehr geeignet, wenn es um Waste-Reduce-Konzepte geht. Mit anderen Worten: Für uns ist es gerade spannend Textilien, von einem nicht-textilien Blickwinkel aus zu betrachten.

Können Sie mir ein konkretes Beispiel geben?

Marcus: Wir suchen gerade nach Alternativen zu Schaumstoff, weil er so schädlich für die Umwelt ist. Eine Lösung, die wir gefunden haben, ist das 3D-Strickverfahren wie es zum Beispiel für Sportschuhe verwendet wird. Wir haben ein sehr zukunftsweisendes Experiment mit einem österreichischen Unternehmen gemacht und dieses Verfahren wird nun für einen Stuhl eingesetzt, den wir mit der nächsten PS-Serie lancieren werden. Textilien sind für uns auch als Schallschutz interessant, denn Lärm ist ein Thema, das für unsere Kunden oft ein Problem darstellt. Und auch die absorbierende Wirkung von Stoffen ist interessant. Warum sie nicht stärker als Filter einsetzen in unserem Zuhause? Textilien können dich warm halten oder kühlen. Es gibt so viele Dinge, die wir noch nicht getan haben. Und so viele Dinge, die wir besser machen können. Man weiß kaum, wo man anfangen will.

Vielen Dank für das interessante Gespräch!