Eine bunte Truppe – auch über den IDAHOT Day hinaus

Hier bei IKEA sind wir eine ziemlich bunte Truppe. Jeder kann so sein wie er tatsächlich ist, egal ob lesbisch, schwul, bisexuell oder wie auch immer man sich vom vermeintlich Normalen unterscheidet. Denn was ist schon normal? Zum wiederholten Male ist IKEA daher dieses Jahr beim IDAHOT dabei, dem Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie, der am 17. Mai begangen wird. Wir machen uns stark für die Rechte von Menschen aller sexueller Orientierungen und Geschlechtsidentitäten.

Ikea Idahot Andersson 2 Anna Andersson, HR Manager bei IKEA Deutschland

Wenn ich an meine Kolleginnen und Kollegen denke, stelle ich fest, dass wir ziemlich divers sind – und das ist auch gut so! Jeder hier hat seine ganz eigenen Stärken und Fähigkeiten, wodurch wir uns im Team sehr gut ergänzen. Die Einzigartigkeit jedes Einzelnen macht eben auch IKEA besser! Das klappt vor allem deshalb so gut, weil IKEA alle Mitarbeiter dazu ermutigt, sie selbst zu sein. In unserem Arbeitsumfeld muss niemand Angst vor Diskriminierung oder Ausgrenzung wegen seiner/ihrer sexuellen Identität haben! 

Jeder trägt zu einer offenen Atmosphäre bei

In unseren Unternehmenswerten ist verankert, dass jeder das Recht hat, fair behandelt zu werden und gleiche Chancen zu bekommen. „Es ist die Verantwortung jedes einzelnen IKEA Mitarbeiters, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle Kollegen willkommen und akzeptiert fühlen“, sagt Anna Andersson, HR Manager bei IKEA Deutschland. „Wenn wir neugierig sind statt zu urteilen, schaffen wir gemeinsam ein Umfeld, in dem es Spaß macht, zu arbeiten.“

Ikea Idahot Day1

Keine Lippenbekenntnisse, bitte!

Gerade weil IKEA sich aktiv für das Thema engagiert, sind wir auch immer wieder in der Kritik, so z.B. als ein lesbisches Paar aus der russischen Ausgabe des IKEA FAMILY live Magazins entfernt wurde, oder im letzten Jahr, als einige schwule und lesbische Internetseiten nicht über den WLAN Zugang in den deutschen Einrichtungshäusern erreichbar waren.

Für beide Fälle gab es Gründe, die nichts mit Diskriminierung zu tun hatten: In Russland verbietet die herrschende Gesetzgebung, homosexuelle Lebensformen zu „bewerben“. Vor diesem Hintergrund sah IKEA keine andere Möglichkeit, als die entsprechende Story aus dem Magazin zu nehmen – auch zum Schutz des gezeigten Paares und unserer Kollegen. Die Sperrung der Internetseiten war aufgrund einer grundsätzlichen Sperrung von Seiten mit sexuellen und politischen Inhalten erfolgt. Nachdem uns Interessenvertreter eine Liste von Internetseiten übermittelt hatten, die für die Zielgruppe relevant sind, haben wir diese Seiten freigeschaltet.

Dies sind nur zwei Beispiele dafür, wie kritisch die Öffentlichkeit unser Engagement begleitet – zu Recht! Denn es sollte unser Anspruch sein, keine Lippenbekenntnisse abzugeben, sondern uns an unseren Taten messen zu lassen.

http://www.ikea-unternehmensblog.de/article/2017/idahot-day