Neues aus der Backstube – Adventskalender mit Gewinnspiel

Plätzchen backen. Teig kneten, ausrollen und ausstechen sind feste Bestandteile der Weihnachtszeit. Bei traditioneller Weihnachtsmusik, zum Adventskaffee oder nach einem langen Arbeitstag auf der Couch werden die mit Zuckerguss und Perlen verzierten Teilchen dann gemeinsam vernascht. Plätzchen gehören zu Weihnachten wie Kerzen und Lichterbögen, wie Baumschmuck und Tannenzweige, wie Glockenläuten und die alljährliche Hoffnung auf weiße Weihnacht.

Rechtzeitig haben wir daher im dritten „Türchen“ unseres Online-Adventskalenders ein paar ausgefallene und verrückte Plätzchenrezepte zusammengestellt. Denn Zimtsterne, Schneeflöckchen und Vanillekipferl kennt wohl jeder, die brauchen wir euch nicht vorzustellen!

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Plätzchen oder Keks?

Doch warum heißen Plätzchen eigentlich Plätzchen und nicht Kekse? Ganz einfach: Kekse brachten englische Reisende zu uns, die auf ihren Schiffen ein sehr nahrhaftes und lange haltbares Gepäck – ähnlich unserem Zwieback – mit sich führten. Aus diesem „English cake“ wurde irgendwann unser „Keks“.

Plätzchen hingegen sind viel zuckerhaltiger, süßer und weniger nahrhaft. Die feinen Herren aßen die kleinen Gebäckstücke früher gerne zum Kaffee oder Tee. Das Wort Plätzchen geht auf das lateinische Wort „Plazenta“ zurück und bedeutet „Kuchen“. Wunderbar! Nach dieser kleinen Geschichtsstunde haben wir uns das süße Gebäck – das in der Weihnachtszeit zu Recht Plätzchen heißt – redlich verdient! Her mit den verrückten Zuckerteilchen!

Ikea Backstube Thumb 02 Credit: ELBCUISINE

Tierisch gut, mit Ecken und Kanten

Im Großen und Ganzen kennen wir Plätzchen als flache, meist kreisrunde Gebäckstücke. Grund genug, es dieses Jahr mal mit einer Würfelform zu versuchen, oder? Die Zuckerperlen kommen natürlich auch bei dieser Version nicht zu kurz! Das unumgängliche Wintergewürz Zimt kommt diesmal nicht als klassische Zimtschnecke auf den Tisch, sondern als weihnachtliche Plätzchen-Version. Warum sind wir da nicht früher drauf gekommen?! Zur Abwechslung probieren wir statt sandigen Mürbeteig mal leckere Puddingplätzchen – die Schokostückchen schmelzen regelrecht im Mund!

Noch ausgefallener wird es mit Plätzchen in Pommesform, als leckere „Häufchen“ oder im feschen Zebralook – Sterne ausstechen und Kipferl biegen kann schließlich jeder! Wer vor lauter Plätzchen den Keksdosen-Boden nicht mehr sieht, für den kommt die Schokosalami gerade recht. Sie ist perfekt, um restliche Plätzchen zu verbrauchen oder als nettes Mitbringsel für den Weihnachtsabend!

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Bei all den verrückten und ausgefallenen Ideen darf natürlich eines nicht zu kurz kommen: ein leckeres Rezept nach schwedischer Art! Safran ist in der schwedischen Weihnachtsküche ein beliebtes Gewürz. Aus diesem Grund wollten wir euch einen Klassiker nicht vorenthalten: Safran-Biscotti! Und damit es möglichst entspannt wird, entfällt hier das Ausstechen, sie werden einfach mit dem Messer in Biscotti geschnitten.

Elbcuisine Biscotti Querneu2 Credit: ELBCUISINE

REZEPT Safran-Biscotti

Für ca. 35 Stück


Zutaten

1 Prise Safranfäden

1 EL Marsala (alternativ Orangensaft für Kinder)

40 g geschälte Mandeln

115 g Butter, raumtemperiert

2 Eier

125 g Puderzucker

315 g Mehl Type 405, gesiebt

40 g Backpulver

1 Prise Salz


Zubereitung

Den Safran in Marsala oder Orangensaft einweichen und den Ofen auf 180 °C vorheizen. Die Mandeln auf einem Blech verteilen und 5 Minuten im Ofen rösten. Abkühlen lassen. Die Butter mit dem elektrischen Handrührgerät cremig rühren. Bei laufendem Gerät nach und nach die Eier, den Zucker und den Marsalasafran zugeben und gut einarbeiten. Das Mehl, das Backpulver und das Salz hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig vermengen. Zuletzt die gerösteten Mandeln unterrühren.

Als nächstes ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig halbieren und jede Hälfte zu einem etwa 2 cm hohen und 5 cm breiten Fladen formen. Auf das Backblech legen und 30 Minuten goldbraun backen. Nach der Backzeit die Mandelbrote aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Auf ein Brett umsetzen und schräg in 2 cm dicke Biscotti schneiden. Die Biscotti mit der Schnittfläche nach oben wieder auf das Blech legen und weitere 5 Minuten backen. Umdrehen und noch einmal 5 Minuten backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech abkühlen lassen.

Rezeptquelle: Niklas Ekstedt: Das Lagerfeuer Kochbuch. National Geographic Deutschland, 2017, S. 223 

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Gewinnspiel

Für eure Plätzchen-Bäckerei zu Hause wollen wir euch natürlich bestens versorgen! Lustige Ausstecher, eine Elch-Backform für den Weihnachtskuchen und eine winterliche Keksdose machen Lust auf weihnachtlichen Zauberschmaus! Wenn ihr eines der zehn Sets gewinnen möchtet, schildert uns einfach in den Kommentaren wie das Plätzchenbacken bei euch zu Hause abläuft und welches euer Lieblings-Plätzchenrezept ist! Egal, ob Omas Klassiker oder fruchtige Mandel-Mohntaler! Das Gewinnspiel endet am 24. November 2017 um 23:59 Uhr. Ganz viel Glück und viel Spaß beim Nachbacken!

Teilnahmebedingungen

Mitmachen kann jeder.

Teilnahmeberechtigt sind volljährige, natürliche Personen, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben. Personen unter 18 Jahren dürfen nur mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten teilnehmen. Nur Einträge, die vor dem Teilnahmeschluss abgegeben werden, werden berücksichtigt. IKEA übernimmt keine Verantwortung für fehlende, verspätete oder an falscher Stelle abgegebene Einträge. Ein Eintrag wird nur dann berücksichtigt, wenn bei der Registrierung eine gültige E-Mail-Adresse angegeben wurde. Eine Mehrfachteilnahme ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird per Zufallsauswahl bestimmt und unter der angegebenen E-Mail-Adresse informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle Preise können nicht bar ausgezahlt werden. Kommentare ganz ohne Namen werden nicht mitgezählt. Das Gewinnspiel gilt nur für User aus Deutschland.

http://www.ikea-unternehmensblog.de/article/2017/plätzchen-backen