Das liebste Zimmer der Deutschen

Nur eine von vielen Möglichkeiten, wie ein Wohnzimmer aussehen und genutzt werden kann

Wie leben die Deutschen, was ist ihnen in ihrem Zuhause wichtig und was beschäftigt sie? All diese Fragen beschäftigen IKEA schon lange. Neben den „Life at Home Reports“ in den letzten Jahren hat IKEA dieses Jahr gemeinsam mit forsa eine Online-Umfrage zum Leben in deutschen Wohnzimmern durchgeführt. 1.000 Menschen wurden durch eine repräsentative Zufallsauswahl ermittelt und befragt.

Was denken die Deutschen generell über das Wohnzimmer? Welche Möbel unterscheiden möglicherweise jüngere und ältere Generationen? Ist der Fernseher noch relevant und würden sie ihr Wohnzimmer auch mit Nachbarn teilen, wenn die Mietpreise weiter steigen? Spannende Ansätze, die uns einen Ausblick darauf geben, wie sich das Wohnzimmer wandelt.

Passend dazu haben wir an einem Trendpapier gearbeitet, das die Transformation des Wohnzimmers aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Zunehmende Urbanisation, die Do-it-yourself-Bewegung, multifunktional genutzter Wohnraum und technologischer Wandel – dies sind wichtige Faktoren, die dazu beitragen, dass sich unser Leben Zuhause und vor allem im Wohnzimmer gerade verändert.

Ikea Studie Groesster Raum Rahmen (Bild: forsa)

Der größte, liebste und meist genutzte Ort

Die Umfrage zeigt: Je größer die Stadt, desto weniger Zimmer stehen einem Menschen zur Verfügung. Das Wohnzimmer nimmt in den eigenen vier Wänden eine besondere Rolle ein: Bei 88 Prozent der Befragten ist es nicht nur der größte Raum ihres Zuhauses, es wird (in wachem Zustand) auch am häufigsten genutzt (trifft bei 71 Prozent zu) und ist für 63 Prozent der Deutschen der Lieblingsraum. Schlafzimmer und Küchen sind mit nur 11 Prozent bzw. 10 Prozent im Vergleich weit abgeschlagen.

Mögliche Gründe für die Beliebtheit des Wohnraums: Dort finden viele Aktivitäten statt – Fernsehen schauen, Freunde treffen, essen und Hobbys nachgehen wie Basteln. Tatsächlich besitzen nach wie vor 92 Prozent einen Fernseher, wobei hier ein leichter Trend zu erkennen ist: In der Altersstufe der 18- bis 29-Jährigen besitzen „nur“ noch 85 Prozent ein TV-Gerät. Auch die Schrankwand zeigt Generationsunterschiede auf: Nur 38 Prozent der 18- bis 29-Jährigen haben eine Schrankwand zu Hause, demgegenüber sind es noch 66 Prozent der Generation 60 und älter.

Ikea Studie Pflanzen Rahmen (Bild: forsa)

Jung vs. Alt

Generationenübergreifende Übereinstimmung besteht bei Komfort und Gemütlichkeit: 99 Prozent der Befragten sind diese Aspekte wichtig, gefolgt von Technik (74 Prozent), Stauraum (68 Prozent) oder Design (66 Prozent). Ganz im Sinne des Komforts hat die Couch einen hohen Stellenwert im Wohnzimmer: Insgesamt würden 69 Prozent sie einer Internetverbindung (19 Prozent) vorziehen. Und doch: Bei mehr als jedem Dritten kommt es zumindest manchmal vor, dass man zusammen mit mehreren Personen im Wohnzimmer ist, sich aber jeder für sich mit seinem mobilen Gerät beschäftigt.

Deko in Grün

Auch die Möglichkeit, Zeit draußen zu verbringen und sich mit etwas Grün zu umgeben, gehört für viele Deutsche einfach zum Wohnraum dazu: 71 Prozent sind Pflanzen im Wohnzimmer wichtig und 78 Prozent besitzen grüne Deko. 83 Prozent der Befragten haben einen Balkon oder eine Terrasse, 84 Prozent möchten eher nicht bis überhaupt nicht darauf verzichten.

Ikea Studie Promis Rahmen (Bild: forsa)

Eine Wohlfühl-Oase

Das Wohnzimmer ist ein Ort zum Wohlfühlen: 84 Prozent der Deutschen ist das nicht nur für sich selbst, sondern auch bei Familie, Freunden und Besuchern wichtig – nur 3 Prozent ist es völlig egal, ob sich Besucher wohlfühlen. So ist es nicht verwunderlich, dass 53 Prozent am ehesten das Wohnzimmer aufräumen würden, wenn sich spontan Besuch ankündigt und nur ein Raum in Ordnung gebracht werden kann. Dabei ist es den Befragten gleichzeitig wichtig, dass das Wohnzimmer zur Privatsphäre gehört – auch bei steigenden Mietpreisen können sich 92 Prozent das Teilen eines gemeinschaftlichen Wohnzimmers mit Nachbarn in einem Wohngebäude eher bis überhaupt nicht vorstellen. Mit 12 Prozent wären die 18- bis 29-Jährigen noch am ehesten bereit, sich ein Wohnzimmer zu teilen. Auch bei der Frage danach, ob sie sich vorstellen könnten, mit einem Fremden für ein Jahr die Wohnung zu teilen, stimmen 17 Prozent der Jüngeren zu und nur 2 Prozent der Über-60-Jährigen. Dies mag darauf zurückzuführen sein, dass die Jüngeren meist noch ohne Familie und in WGs leben - ein Ergebnis also, das die jeweilige Lebenssituation gut widerspiegelt. 

Ikea Lieblingsraum Rahmen (Bild: forsa)

Der vollständige Trendreport und die vollständige Studie von forsa im Auftrag von IKEA Deutschland können hier heruntergeladen werden.

Was denkt ihr über euer Wohnzimmer und stimmt ihr den Aussagen zu? Wir freuen uns über eure Kommentare!

Methodik: Die Online-Umfrage wurde von forsa im Auftrag von IKEA Deutschland im Zeitraum vom 22. bis 29. Juni 2017 durchgeführt. Grundgesamtheit bilden alle in Privathaushalten lebenden deutschsprachigen Internetnutzer ab 18 Jahren in Deutschland. Befragten wurden 1.000 Personen durch eine repräsentative Zufallsauswahl.

http://www.ikea-unternehmensblog.de/article/2017/report-leben-im-wohnzimmer