Spielen auf der Suche nach Geborgenheit – IKEA Spielstudie 2017

Jeder kennt es, das Handy ist ständig griffbereit, der Job findet meistens am Computer statt und auch nach Feierabend können wir uns nicht so richtig von den Sozialen Netzwerken und dem Internet losreißen. Immer mehr Lebenszeit findet online statt, weshalb wir uns schwerer damit tun, mit anderen Menschen direkt zu interagieren. Spielen wird deshalb für uns immer wichtiger. Es ist eine Möglichkeit, den hektischen Alltag auszublenden und sich mit Freunden und Familie zu verbinden. Die aktuelle, dritte IKEA Spielstudie zeigt, dass Menschen aus verschiedenen Kulturen vor allem eines beim Spielen suchen: Geborgenheit. 

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Ob es „Der Plumpsack geht um“ oder „Mensch ärgere dich nicht“ ist, wir lieben es zu spielen, egal ob Groß oder Klein. Doch warum spielen wir eigentlich? Diese Frage wurde in der diesjährigen IKEA Spielstudie beantwortet. Herausgekommen ist, dass es vier verschiedene angeborene Bedürfnisse sind, die uns zum Spielen animieren: Wir wollen Entdeckungen machen, wir suchen nach Geborgenheit, danach mächtig zu sein und wollen unsere Freude am kreativen Schaffen von Dingen ausleben. Besonders für Kinder ist das Spielen aber noch viel mehr, denn laut Psychologe Roy Langmaid ist „Spielen das einfachste, aber auch das wichtigste Werkzeug, durch das Kinder lernen.“ Besonders viel erlernen die kleine Familienmitglieder, wenn sie gemeinsam mit ihren Eltern oder anderen Erwachsenen spielen. Generationsübergreifendes Spielen ermöglicht es, von- und miteinander zu lernen. 

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Die Spiele des Alltags

Jede Kultur und jede Familie hat ihre eigenen kleinen Rituale und Traditionen. Ob es der Kern im Kirschkuchen ist oder das alljährige Bowling am zweiten Weihnachtsfeiertag – wir versuchen, Spiele in unsere tägliches Leben zu integrieren. Sie helfen dabei, uns zu regenerieren, uns mit anderen zu verbinden, dem Alltagsstress zu entkommen, Neues zu entdecken und uns auszudrücken. Trotzdem hindert uns der Alltagsstress oft genug daran, zu spielen. „Erwachsene haben unheimlich Angst davor, Fehler zu machen. Versagen wird missbilligt und deshalb vergessen wir, zu spielen“ meint Yesmin Kunter, Zukunftsforscherin.

Häufig beginnen wir erst wieder aktiv und unbeschwert zu spielen, wenn unsere Kinder mit leuchtenden Augen und roten Wangen vor uns stehen. Bis dahin nutzen viele sogenannte Spieltricks, um ihren Alltag zu erleichtern. Das kann in Form von bunten Post It’s sein, um eine Recherche anschaulicher zu gestalten oder man stellt sich selbst der Aufgabe, innerhalb von zehn Minuten möglichst viel von seiner Wohnung zu putzen. Auf diese Weise verwandeln wir ungeliebte Aufgaben in kleine Spiele. 

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Probiere doch mal, mehr Spielen in deinen Alltag zu integrieren! Wie wäre es mit einer Pippi-Langstrumpf-Wischaktion? Binde dir einfach zwei große Scheuerbürsten unter die Füße und ab geht die wilde Fahrt! Wähle dein Sockenpaar morgens durch das Enemene-Muh Spiel aus. Vielleicht ist dann der eine rot und der andere grün? Ein bisschen Farbe im Alltag hat noch nie geschadet. Oder wähle das nächste Restaurant doch mal mit der Blätter-Stop Technik aus: Nimm dir einen Restaurantführer der Stadt und blättere so lange, bis jemand anderes Stop sagt. Das Restaurant probiert ihr dann einfach mal aus.

Eine einfache Methode morgens schon einmal zu lachen, ist auch der aufgeklebte Bart am Spiegel. Was würdest du deinem Spiegelbild am liebsten verpassen? Einen breiten Schnauzer oder einen schmalen Ziegenbart? Unsere letzte Idee erfordert ein bisschen Mut, ist aber umso lustiger, wenn man sich traut. Probiere doch mal in einem Rhythmus zu laufen, wenn du das nächste Mal zum Bus oder der Bahn musst. Aber kein gleichmäßiger 4/4 Takt, sondern etwas wie: Kurzer Schritt, langer Schritt, kurz, kurz, lang. Das erfordert Konzentration, macht Spaß und sieht dabei auch noch super lustig aus. Unser Tipp: Probiere das doch einfach mal mit jemandem zusammen und schaut wie weit ihr kommt.

Habt ihr noch andere, tolle Ideen wie man im Alltag ein bisschen mehr Spaß haben kann? Wir freuen uns über eure Vorschläge!

Möchtest du noch mehr über die IKEA Spielstudie erfahren? Schau doch mal hier vorbei.

Noch mehr kreative Spielideen findest du auf den Blogs Liebesbotschaft, Echt! Hartmann und Oh Wunderbar. Viel Spaß beim Spielen!

http://www.ikea-unternehmensblog.de/article/2017/spielstudie-2017