Eingerichtet auf … das Wohnzimmer in der Stadt

Der größte Raum zu Hause – ist das bei euch auch das Wohnzimmer? Dann gehört ihr zu den 88 Prozent der Deutschen, bei denen der Gemeinschaftsraum die meisten Quadratmeter einnimmt, und dann haben wir schon eine Gemeinsamkeit. Wer nun auch noch zentral lebt, der weiß: Der größte Raum einer Stadtwohnung kann immer noch recht klein ausfallen – und das nicht nur in Großstädten (ich lebe in Darmstadt). Mein Wohnzimmer ist der Ort, an dem ich (in wachem Zustand) die meiste Zeit verbringe (auch das teile ich mit zwei Drittel der Deutschen). Hier mache ich alles: Ich esse beim Serienschauen, sortiere und bügele meine Wäsche, lackiere meine Nägel, schmökere und arbeite im Lesesessel mit dem Laptop auf dem Schoß, schäle Kartoffeln, ich telefoniere und döse hier, rolle jeden Morgen meine Yogamatte aus – und am liebsten breite ich mich auf dem Boden aus. Hier stapeln sich Geschenke zum Einpacken, gemusterte Origamipapiere, Lettering-Stifte und Stickgarn. Wie bei 53 Prozent der Deutschen räume auch ich das Wohnzimmer zuerst auf, wenn sich spontan Besuch ankündigt und nur noch ein Raum aufgeräumt werden kann. Dann werfe ich alle Bastelprojekte in große Boxen, die ich hinter meinem Lesesessel stapele – und manchmal kippt eine plötzlich um (zur Erheiterung meiner Gäste).

Ekebol Quer Das 3er-Sofa EKEBOL bietet Platz für Bücher, Zeitschriften, Kaffeebecher, Massagebälle, Tablets, Fernbedienungen, Kopfhörer, Süßigkeiten, alte Socken … und so vieles mehr
Ikea Wo Zi Linda 1 Allzeit bereit: Mit der SKOGSTA Servierplatte und der BESTÅ Box, die sie hinter dem Lesesessel versteckt, verwandelt unsere Autorin ihren Couchplatz zur Bastelecke. (Credit: Linda Benkner)

Wohnfunktionen ausgelagert

Ich bringe es mit meinem Zuhause ziemlich nah an die durchschnittlichen 74 Quadratmeter Wohnraum, wie er in Stadtstaaten (Hamburg, Berlin und Bremen) üblich ist. Und das ist die perfekte Größe für mich und meinen Mann. Zum Vergleich: Drei Viertel der Deutschen wünschen sich 100 Quadratmeter oder mehr zum Leben. Neben Stauraum geht es dabei um die vielen Aktivitäten im Wohnzimmer. Aber angesichts der Quadratmeterpreise schaffe ich meine tausend verschiedenen Hobbys auf weit weniger Raum (laut Mietspiegel 12,37 Euro kalt – von wegen – die Statistiker waren offensichtlich noch nie auf einer Wohnungsbesichtigung in meinem Viertel). Trotz der Mietpreisproblematik nimmt die Beliebtheit der Städte und der Wunsch nach einem urbanen Lebensstil weiter zu. Architekten aus aller Welt setzen bereits kollektive Wohnkonzepte (wie „Co-Housing“) um. Geteilte Gemeinschaftsräume sollen den sozialen Austausch fördern und Kosten einsparen. Statt in einer Mietwohnung bewegt sich der Mieter in einem Gebäudekomplex, das einen gemeinsamen Treffpunkt für Gäste und Freunde vorsieht, vielleicht auch eine Do-it-yourself-Werkstätte und ein Day-Spa anstelle der Badewanne im städtischen Altbau mit dem gefühlt zwei Quadratmeter großen Schlauch-Bad. IKEA hat nachgefragt, ob sich die Deutschen überhaupt vorstellen können, ihr Wohnzimmer zu teilen. Die Umfrage in Zusammenarbeit mit forsa ergab: 92 % der Deutschen können sich das Teilen eines gemeinschaftlichen Wohnzimmers mit Nachbarn in einem Wohngebäude eher nicht bis überhaupt nicht vorstellen.

Lalleroed Lo Möbel zum Verschieben: Der LALLERÖD Couchtisch erscheint praktischer als das Versteckspiel mit Boxen hinter oder unter Möbeln.

Modulare Systeme und offene Räume

Die Alternative ist weniger Platz kreativer zu nutzen. Ich könnte zum Beispiel nicht auf meine SKOGSTA Servierplatte mit Fuß verzichten. Zum Essen und als Bastelablage stelle ich sie auf das Fußteil meiner Couch, doch sobald sich Besuch ankündigt, schiebe ich sie unters Sofa – perfekt versteckt. Im aktuellen IKEA Katalog habe ich den Couchtisch LALLERÖD entdeckt, der sich dank Rollen schieben lässt. Auch hier darf es einsatztechnisch kreativ zugehen: ob als Arbeitsablage, für die Aufbewahrung von Zeitschriften oder Handwerkszeug, als Kaffeetischchen und auch für Kinder zum Spielen. Das Verstecken hätte auch mit dem EKEBOL Sofa ein Ende – denn dort ist jede Menge Stauraum unter dem Sitzbereich vorgesehen. Für mich war es entscheidend, von Anfang an die Stauraumoptionen bei meinen Wohnzimmeranschaffungen mitzudenken und kreativ einzusetzen, ohne jede Wand vollstellen zu müssen und sich dann eingeengt zu fühlen.

Veberod Room Divider Natural 0513255 Pe638870 S5 In die Höhe gedacht: Der VEBERÖD Raumteiler ist praktischer als so manch bröckelige Rigipswand.

Offener Wohnraum für mehr Fläche

Überhaupt sind mir Freiraum und Luft zum Atmen wichtig. Über eine Flügeltür geht mein Wohnzimmer fließend in meine Wohnküche über – auch das spart mir Platz durch weniger Wände (sie nehmen in der Regel zehn Prozent des Grundrisses ein). Nebenbei sorgt der offene Durchgang dafür, dass sich bei Partys nicht alle in die Küche quetschen müssen und die Feier sich trotzdem nicht verläuft. Auch das ist ein Trend im Wohnungsbau: Architekten gestalten die Übergänge von Zimmern immer fließender. Sie gehen sogar davon aus, dass künftig Möbel, Vorhänge und sogar verschiebbare Wände eingesetzt werden, um Wohnraum abzutrennen. IKEA bietet seit Neuestem solch eine Wohnlösung an: Mit dem Raumtrenner VEBERÖD wird die gesamte Höhe ausgenutzt, ganz ohne Bohren. Aufgehängte Accessoires wie Handtaschen, Notizzettel und Postkarten, Werkzeug oder auch Pflanzentöpfchen sorgen dann für Sichtschutz, lassen aber durch die Lücken weiterhin Licht durchfließen. Der Clou: Der Raumtrenner hat Rollen – für einen actionreichen Spieleabend ist VEBERÖD schnell beiseite geschoben.

Ikea Wo Zi Linda 3 Credit: Linda Benkner

Dieser Artikel beruht neben persönlichen Erfahrungen auf dem aktuellen IKEA Trendreport und einer Studie, die forsa 2017 im Auftrag von IKEA Deutschland durchgeführt hat. Der vollständige Trendreport und die vollständige Studie können hier heruntergeladen werden. 

Wie groß ist euer Wohnzimmer und was macht ihr dort am liebsten? Teilt es mit uns!

http://www.ikea-unternehmensblog.de/article/2017/staedtisches-wohnzimmer