Startschuss „Für eine bessere Zukunft“

Credit: André Grohe

Das weltweit nachhaltigste IKEA Einrichtungshaus eröffnete jetzt in Kaarst bei Düsseldorf. Ein guter Anlass also, am Vorabend der Eröffnung Gäste aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu einer spannenden Podiumsdiskussion rund um das Thema „Für eine bessere Zukunft“ einzuladen. Im einzigartigen Dachcafé des neuen IKEA tauschten sich namenhafte Persönlichkeiten wie Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Dr. Ulrike Nienhaus, Bürgermeisterin Kaarst, Karin Flohr, NABU Deutschland, Jesper Brodin, CEO IKEA Group und Ulli Tückmantel, Chefredakteur Westdeutsche Zeitung, über Themen wie Nachhaltigkeit, Umwelt und gute Nachbarschaft aus. Dabei ging es nicht nur darum, wie große Unternehmen dem Klimawandel entgegensteuern, sondern gerade auch, was jeder Einzelne tun kann.

Ikea Stakeholder Event Thumb Credit: André Grohe

„Träffpunkt“ nicht nur für Kunden, sondern für alle Kaarster Bürger

Neben allgemeinen Diskussionen zu den bereits erwähnten Punkten, war natürlich der „More Sustainable Store“ selbst auch Thema. „Der neue IKEA Kaarst ist nicht nur unsere beste Filiale in Deutschland", sagt Jesper Brodin, „er ist das beste und wichtigste Einrichtungshaus der gesamten IKEA Gruppe." Umweltfreundliche und ressourcenschonende Elemente sind in der IKEA Unternehmensphilosophie fest verankert. Bei dem neuen Einrichtungshaus wurde in einem umfassenden Dialog mit Politik, NABU und Bürgern ein ganzes Einrichtungshaus nachhaltig gestaltet, in einer Balance zwischen Ökonomie und Ökologie. „Kaarst hat Vorbildcharakter für unsere künftigen Planungen. Wir werden genau prüfen, was hier gut funktioniert und diese Erkenntnisse als nächstes für den Bau eines neuen Hauses in München nutzen. Kaarst ist der Anfang einer Entwicklung, nicht nur für Deutschland“, so Brodin. 

Bei allen Planungen stand stets der Mensch, also Mitarbeiter und Kunde, im Mittelpunkt. Ein großer Outdoorbereich mit Spiel- und Sportmöglichkeiten, Dachcafé mit Terrasse, viel Tageslicht und eine einzigartige Nachhaltigkeitsausstellung machen das neue Einrichtungshaus neben allen Umweltinnovationen zu einem ganz besonderen Standort. IKEA Kaarst ist ein Objekt, das Identität schafft und den Dialog mit den Bürgern sucht. Dazu hat IKEA mit dem „träffpunkt‟ einen Ort geschaffen, an dem die Kaarster Bürger gemeinsam kreativ sein und einander begegnen können. Hier finden sich u.a. Bandprobenräume der örtlichen Musikschule und ein Repaircafé. Das Haus ist damit nicht nur ein klares Statement für den Klimaschutz, sondern eines für seine Mitmenschen.

Ikea Stakeholder Event 01 Credit: André Grohe

Positive Aufbruchsstimmung

Wie Marc Twain schon sagte: „Das Geheimnis des Vorankommens ist das Starten.“ So bewertete auch die Bürgermeisterin von Kaarst, Dr. Ulrike Nienhaus, ebenso wie Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, den „More Sustainable Store“ als positiv für die Entwicklung der gesamten Region. „Viele in Deutschland glauben, dass der Schutz der Umwelt teuer und kompliziert sei. Bei diesem Projekt sieht man, dass dem nicht so ist. Meine Familie und ich leben in einem Passivhaus, das nur noch ein Zehntel der üblichen Energie benötigt. Solche Erfindungen stammen aus Deutschland, bringen Unternehmen Geld und schonen das Klima“ sagt Weizsäcker, der sich bereits seit 30 Jahren damit beschäftigt, wie man die ökologische Erneuerung profitabel machen kann. Karin Flohr vom NABU Deutschland ist ebenfalls zufrieden. IKEA beschreitet mit dem Einrichtungshaus den richtigen Weg mit schönen gemeinsamen Initiativen. Und ob IKEA die geweckten Erwartungen erfüllt, werden die Bürger in den kommenden Wochen und Monaten genau verfolgen, so Ulli Tückmantel, Chefredakteur der Westdeutschen Zeitung. Positive Vorzeichen sind ausreichend vorhanden, nun wird sich zeigen, wie der Alltag funktioniert.

http://www.ikea-unternehmensblog.de/article/2017/stakeholder-event-kaarst