Klimaschutz am Küchentisch

Die besten Gespräche finden bekanntlich am Küchentisch statt. Deshalb hatte IKEA Deutschland anlässlich der Weltklimakonferenz COP23 in Bonn Meinungsführer und Vordenker aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu sich nach Hause eingeladen, um in entspannter und anregender Atmosphäre darüber zu diskutieren, wie wirksamer Klimaschutz gelingen kann.

Ikea Cop23 02

Das Zuhause war in diesem Fall die Bundeskunsthalle in Bonn, wo IKEA eine kleine Wohnung mit Küche, Wohn-, Ess- und Schlafzimmer eingerichtet hatte. Und dies ganz im Sinne der Nachhaltigkeit mit einfachsten und umweltfreundlichen Mitteln: die Wände aus Wellpappe, auf die große Teile der Einrichtung aufgedruckt waren. Lediglich die Sitzgelegenheiten für die Gäste waren – sehr zur Freude der Teilnehmer – real.

Als Diskussionspartner kamen Prof. Klaus Töpfer (ehemaliger Bundesumweltminister), Dr. Helge Wendenburg (Umweltministerium), Olaf Tschimpke (Präsident des NABU) und Pia Heidenmark Cook (IKEA Group). Dating-Partner waren Wolfgang Saam (Klimaschutz-Unternehmen), Jen Austen (We Mean Business), Dunja Karabaic, (ökoRAUSCH Think Tank) und Georg Amshoff (Green energy against poverty).

Ikea Cop23 Thumb

Um einen lebhaften und abwechslungsreichen Austausch der Gäste zu fördern, war der Abend als „Speed Dating“ konzipiert: Jeweils ein fester Diskussionspartner nahm in „seinem“ Raum Platz und empfing hier seine Gäste. Nach jeweils 15 Minuten zogen die Gäste weiter in den nächsten Raum und eine neue Diskussionsrunde fand ihre Themen. 

Hier einige Kernaussagen des Abends zum Thema Klimaschutz:

„Klimaschutz...

...ist eine friedensrelevante Maßnahme.“

...braucht unternehmerischen Pioniergeist.“

...beginnt auch bei der Forschungs- und Bildungspolitik: Die heutigen Ökonomen sind oft ökologische Analphabeten.“

Ikea Cop23 01

...beginnt auch bei jedem Einzelnen: Jeder trägt Verantwortung für seine persönlichen Entscheidungen. Ausreden zählen nicht mehr: Act now!“

...verlangt, dass wir uns weiterentwickeln – das heißt aber nicht, auf etwas verzichten zu müssen. Im Gegenteil, wir gewinnen dadurch mehr Lebensqualität.“

...ist auf einem guten Weg, es wurde bereits viel erreicht. Die größte Errungenschaft ist: Immer mehr Menschen sind sensibilisiert.“

Wer das nachhaltige Zuhause aus Wellpappe auch gern einmal betreten möchte, der hat dazu bald die Chance in Kaarst: Im weltweit nachhaltigsten Einrichtungshaus wird die außergewöhnliche Drei-Zimmer-Wohnung bald noch einmal zu sehen sein.

http://www.ikea-unternehmensblog.de/article/2017/weltklimakonferenz