Klimawandel als treibende Kraft für Innovationen

„Gegen den Klimawandel müssen Sofortmaßnahmen ergriffen werden, denn schließlich sind Gemeinschaften in der ganzen Welt davon betroffen und auch unternehmerischer Erfolg hängt davon ab. Daher setzt der IKEA Konzern auf ganzheitliche Maßnahmen, denn wir wollen Teil der Lösung sein. Für IKEA sind Maßnahmen gegen den Klimawandel die treibende Kraft für Innovation, Investition und Erneuerung“ - Mit diesem Statement appellierte Peter Agnefjäll, Präsident und Geschäftsführer des IKEA Konzerns, an die Gäste der UN-Klimakonferenz COP21 im Dezember 2015 in Paris. IKEA selbst verpflichtet sich zu durchgreifenden Klimaschutzmaßnahmen und hebt die Vorteile erneuerbarer Energien sowie nachhaltigerer Produkte hervor.

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Nachhaltigkeitsstrategie People & Planet Positive

Während des Klimagipfels stellte IKEA seinen aktuellen Nachhaltigkeitsbericht der Öffentlichkeit vor, in dessen Zentrum die Strategie „People & Planet Positive“ steht. „Es ist unsere Vision, den vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen. Wir setzen alles daran, um eine positive Wirkung auf die Menschen und unsere Erde zu haben. Deshalb wollen wir nachhaltig handeln und unser Unternehmen stetig dahingehend verändern. Außerdem mischen wir uns mit kritischer Stimme in Debatten wie die um den Klimawandel ein“, führt Agnefjäll weiter aus.

Ulf Wenzig

2,5 Mrd. Euro für den Umweltschutz

Im Juni 2015 gaben der IKEA Konzern und die IKEA Foundation die Bereitstellung von insgesamt 1 Milliarde Euro bekannt, um den Übergang zu einer Wirtschaft mit geringem CO2-Ausstoß zu beschleunigen und um Gemeinschaften zu unterstützen, die vom Klimawandel am stärksten betroffen sind. Der IKEA Konzern hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 im gleichen Maß erneuerbare Energie zu erzeugen wie an den Standorten des Konzerns verbraucht wird. Daher wurden seit 2009 bereits 1,5 Milliarden Euro in Wind- und Solarenergie investiert.

Nahrungsmittelproduktion beeinflusst unser Klima

Anlässlich von COP21 setzte sich IKEA Deutschland zum Ziel, innerhalb von zwei Jahren die in seinen Kunden-Restaurants entstehenden Lebensmittelabfälle um 50 Prozent zu reduzieren. „Da fast ein Fünftel aller Treibhausgase mit unserer Ernährung zusammenhängt, haben wir uns für das Thema Klimaschutz und Essen entschieden“, sagt Ulf Wenzig, Sustainability Manager IKEA Deutschland. Deshalb verpflichtet sich IKEA Deutschland, den Abfall aus Lebensmitteln in allen Häusern bis 2017 zu halbieren. Gleichzeitig gilt ab sofort und unbefristet das Angebot "Halbe Portion, halber Preis" in allen IKEA Kundenrestaurants unserer 50 Einrichtungshäuser in Deutschland.

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Global Lighting Challenge

Im September 2015 schloss IKEA zudem die Umstellung des gesamten Beleuchtungssortiments auf LED ab. Diese verbrauchen bis zu 85% weniger Energie als herkömmliche Glühlampen und haben eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren. IKEA investiert in erneuerbare Energie, um möglichst klimafreundlich agieren und den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft beschleunigen zu können. Auch aus unternehmerischer Sicht ist dies sinnvoll, da man so eine bessere Kontrolle über unsere Energiekosten hat. „Bei IKEA zeigen wir vollen Einsatz, um gegen den Klimawandel anzugehen, natürliche Ressourcen zu erhalten und uns für die Chancengleichheit einzusetzen. Um uns in jeder Hinsicht zu engagieren, brauchen wir die Unterstützung aller unserer Mitarbeiter auf allen Ebenen. Und auch wenn noch ein gutes Stück des Weges vor uns liegt, ist ein positiver Effekt bereits erkennbar", ergänzt Steve Howard, Chief Sustainability Officer, IKEA des Konzerns.