Kunst für alle: Rankin trifft IKEA

Was wir an unsere Wände hängen, sagt viel über uns aus. Darum geben wir uns nicht einfach mit Bildern zufrieden, die zu unserem Sofa passen. Wir wollen inspirierende Kunst, die zum Nachdenken anregt, uns fesselt und verblüfft. Sprechende Kunstwerke, Bonbons für unsere Augen, großartige Collagen – das sind Bilder, die uns im Gedächtnis bleiben und unser Innerstes berühren.

Im April präsentiert IKEA im Rahmen des IKEA ART EVENTS 2016 die neue Kollektion „Photography“ – eine limitierte Posterserie, bestehend aus elf Bildern von zeitgenössischen Künstlern aus aller Welt. Darunter etablierte Persönlichkeiten wie die bekannten Star- und Modefotografen Rankin oder Mathieu César. Aber auch Newcomern, wie dem BMX-Profi Chad Moore (Einbettung Youtube Video IKEA Sweden), wird mit der Kollektion eine weltweite Bühne geboten. Als dieser als junger Sportler auf Tour war, gab ihm eines Tages einer der begleitenden Fotografen eine Kamera in die Hand. Seitdem fotografiert er die Menschen um sich herum und dokumentiert so völlig ungestellt und ohne professionelles Set-up das Leben in New York: „Ich gebe nie konkrete Anweisungen – das perfekte Foto kommt ganz von allein.“ Sein Beitrag für das ART EVENT ist das Kunstposter „Anna Beach“, ein doppelbelichtetes Porträtfoto mit atemberaubenden natürlichen Farben.

Inspirierende Kunst, die zum Nachdenken anregt

„Photography“ ist nach dem Erfolg des Street Art Events im vergangenen Jahr bereits die zweite Kunstkollektion des IKEA ART EVENTS. Wie schon zuvor bietet die Serie eine abwechslungsreiche Mischung unterschiedlicher Genres und Motive und zeigt so die inspirierende Vielfalt der zeitgenössischen internationalen Fotografie. „Mit ihrer Vielgestaltigkeit spricht die Kollektion eine breite Zielgruppe an. Die Bilder erzählen Geschichten, mit denen wir uns identifizieren können, die uns persönlich berühren. Damit zeigt IKEA, dass Kunst für alle da ist”, so Henrik Most, Kreativ-Chef von IKEA of Sweden.

Ikea Art Event 02

®OBIN und die SKUGGIES

®obin findet Inspiration in der Natur. Er unternimmt lange Spaziergänge, um den richtigen Platz für seine Skuggis zu finden. Zurück zu Hause wählt er dann aus der Vielzahl der entstandenen Fotos seinen Favoriten aus. So war es auch bei diesem Bild für die IKEA Art Photography Serie, entstanden auf einer dicht bewachsenen Moosfläche irgendwo in Südfrankreich. „Wenn ich ein Bild mag, weiß ich sofort, wo die Skuggis auftauchen könnten – auf einem Blatt sitzend, versteckt, schlafend oder badend… Ich stelle mir vor, dass sie aus Island kommen, einem wunderbaren, geheimnisvollen Land. Auf Isländisch bedeutet ‚Skuggi’ Schatten, darum sind alle Skuggis schwarz. Es macht viel Spaß, sie zu zeichnen. Für mich sind sie lustig, liebevoll und manchmal sogar ein bisschen erotisch.“

Ikea Art Event 11

„Licht anzünden“ von Tanya Long

Tanya Longs Werk für die IKEA Art Photography Serie heißt „Licht anzünden”. Es entstand durch Zusammenrollen von Fotopapier zu Kegeln und Mehrfachbe­lichtung mit verschiedenen Farbspektren. Wie immer bei ihrer Arbeit wurde auch dieses Bild, das zu ihren Lieblingsstücken gehört, nach einem genau durchdachten Konzept gefertigt. Und wie immer brauchte es unzählige Versuche, bis Tanya mit dem Ergebnis zufrieden war. „In meinem Studio liegen jede Menge verworfene Bilder. Ich stelle immer viele Exemplare her und treffe dann meine Auswahl.” Tanya probiert einerseits aus, was Fotografie alles sein kann, legt andererseits aber auch großen Wert auf Ästhetik. „Aber die Optik ist nicht alles. Man muss in einem Bild lesen können, es also anschauen und wissen, dass im Moment der Entstehung etwas Bedeutendes geschehen ist. „

Ikea Art Event 09

Rankins „Sofaliebe“

Rankins Foto für die IKEA Art Photography Serie stammt aus einer Kollektion mit dem Titel „So far so sexy” (dt.: So weit, so sexy) und entstand auf einem Kunstledersofa in Rankins altem „Dazed & Confused”-Büro. „Bei meiner Arbeit geht es mir darum, Dinge zu analysieren und mit einem Augenzwinkern darzustellen. ‚So far so sexy’ spielt auf ein Genre an, das um die Jahrtausendwende, auf dem Höhepunkt der Dokumentarstil-Fotografie, sehr populär war. Die Leute gingen damals jahrelang auf die Kunstschule, nur um Schnappschüsse zu machen, die dann als große Kunst gefeiert wurden, aber in Wirklichkeit nichts weiter waren als – Schnappschüsse eben.” Obwohl er das Phänomen mit dieser Kollektion eigentlich auf die Schippe nehmen wollte, begann Rankin, der damals schon lange auf dem Pfad der kommerziellen Fotografie unterwegs war, die Bilder zu mögen. Nicht zuletzt dieses Bild mit dem von Hand geformten Herzen, das Jahre vor dem Einzug der Emojis in die Kommunikation entstand. „Es ist ein schönes Bild und es ist toll, dass es nun an den Wänden vieler Menschen hängen wird.“

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