#IDAHOT 2018: Sei du selbst!

Individuell, kreativ, einzigartig und anders – das ist IKEA und das sind unsere Mitarbeiter. Jeden Tag motivieren wir unsere Mitarbeiter, sie selbst zu sein und ganz besonders heute, am 17. Mai, dem internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (IDAHOT). Mit der Implementierung eines Transgender-Inklusionsplans unterstützt der IKEA Konzern seine Mitarbeiter darin, sich zu ihrer Individualität zu bekennen und diese zu leben.

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"Wir wollen noch mehr Wissen vermitteln"

Es gab im Jahr 2017 einige Errungenschaften für Homo- und Bisexuelle und Transgeschlechtliche Menschen: Zahlreiche Länder – darunter auch Deutschland – haben die gleichgeschlechtliche Ehe eingeführt, Reparativtherapien wurden vermehrt abgeschafft und vielerorts wurden auch genderneutrale Toiletten eingeführt. Trotzdem werden viele dieser Menschen in unzähligen Bereichen des täglichen Lebens mit Unsicherheiten und Diskriminierungen konfrontiert, und das insbesondere auch im Arbeitsleben. „Wir sehen mit der Erweiterung unseres bereits bestehenden LGBT+-Inklusionsplans die Möglichkeit, noch mehr Wissen zu vermitteln, Aufklärung zu betreiben und einen breiten Informationsfluss zu gewährleisten“, sagt Franka Keßler, HR Specialist bei IKEA Deutschland.

Um die Situation von transgeschlechtlichen Menschen bei der Jobsuche und im Arbeitsleben verbessern zu können, spielen also Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer, Sensibilisierung und Empowerment eine entscheidende Rolle. „Als humanistisches und wertebasiertes Unternehmen unterstützen wir alle unsere Mitarbeiter darin, sie selbst zu sein. Alle haben ein Recht darauf, fair behandelt zu werden und die gleichen Chancen zu bekommen, ganz unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen Identität“, erklärt Franka weiter.

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Sei du selbst!

Bei der Umsetzung des Transgender-Inklusionsplans möchte IKEA in einem ersten Schritt ein Bewusstsein und ein (Selbst-) Verständnis für diese Thematik schaffen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte ermutigen, ihr Wissen in diesem Bereich zu erweitern. Denn jeder trägt Verantwortung für ein wertschätzendes Miteinander: Es beginnt damit, dass alle an ein einbeziehendes Arbeitsumfeld glauben und ein solches mitgestalten wollen. IKEA erwartet von allen Mitarbeitern, dass sie sich für ihre eigenen Rechte und die Rechte anderer einsetzen und dafür sorgen, dass alle sich einbezogen fühlen. 

In einem zweiten Schritt wird es dann in Zukunft darum gehen, zu prüfen, welche strukturellen und organisatorischen Maßnahmen eventuell notwendig sind, um die Inklusion von Transgeschlechtlichen Menschen weiter zu fördern. 

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Mit der Feier des IDAHOT möchte IKEA die Schaffung eines Arbeitsumfelds unterstützen, in dem sich alle LGBT+-Mitarbeiter willkommen, respektiert und um ihrer selbst willen geschätzt fühlen.
Diese Unternehmenskultur wird jetzt schon aktiv gelebt und von der Belegschaft getragen. IKEA Mitarbeiter gründeten beispielsweise das Diversity-Netzwerk Fair.Quer und einzelne Einrichtungshäuser engagieren sich bei Veranstaltungen wie dem Christopher Street Day (CSD). Der IKEA Konzern ist Mitglied der Workplace Pride Foundation und Stonewall und hat zur Erstellung der UN Handlungsempfehlungen zur Beseitigung von LGBT+ Diskriminierung am Arbeitsplatz beigetragen.

Also: Sei du selbst! Denn deine Einzigartigkeit macht IKEA besser.

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Wer A sagt, muss auch Bi sagen

Hier nochmal eine kurze Übersicht der Begrifflichkeiten, die wir im LGBT+-Kontext verwenden:

Bisexuell – Bisexuelle sind Männer oder Frauen, die sich sowohl zu Männern als auch zu Frauen sexuell hingezogen fühlen und dies auch leben.

Homosexuell – Homosexuelle sind Männer oder Frauen, die sich zu Menschen des gleichen Geschlechts hingezogen fühlen.

LGBT+ Die Abkürzung LGBT+ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle sowie transgeschlechtliche Menschen und ist die gängigste Abkürzung. Mit dem „+“ möchten wir aber signalisieren, dass wir auch weitere sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten hier einschließen.

Trans* – Trans* ist als Oberbegriff für transgeschlechtlich, transgender, transsexuell, transident etc. zu verstehen und schließt alle Menschen, die sich nicht (nur) mit dem ihnen bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren, ein. Das „*“ steht für eine Vielzahl an Geschlechtsidentitäten, also für mehr als nur Frau und Mann.

Queer – (sprich: kwier) ist ein englisches Wort und bedeutet „seltsam, komisch“. Ursprünglich gehörte es zu den vielen Schimpfwörtern, die in allen Sprachen zur Bezeichnung von Andersliebenden im Umlauf sind. Seit den 1990er Jahren nutzen Menschen der LGBT+-Gemeinschaft das Wort zur Selbstbezeichnung und besetzen es damit positiv.