IKEA Hacked – Neue Ausstellung im IKEA Museum in Älmhult

Das Internet ist voll von Ideen, wie man IKEA Produkte auf die eine andere Art nutzen, wie man die Produkte individualisieren oder sie einfach ein wenig „aufpimpen“ kann. Es macht eben unglaublich viel Spaß, selbst kreativ zu werden und sein Möbelstück in ein echtes Einzelstück zu verwandeln. Unter diesem Motto, nämlich „IKEA Hacked: Unsere Produkte. Eure Ideen.“ eröffnet am 28. April die neue Ausstellung im IKEA Museum in Älmhult. Die Ausstellung verwandelt das Museum in einen Ort der Inspiration, der Kreativität und des Ideenaustauschs für Jung und Alt. Präsentiert werden IKEA Produkte, die 30 Künstler und Designer aus aller Welt „gehackt“, also innovativ verändert haben.

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Was genau wird unter Hacking verstanden? Hacking ist die Umgestaltung von (IKEA) Produkten zu neuen Kreationen. So kann man beispielsweise die Beine des KLIPPAN Sofas austauschen, einen LACK Tisch kreativ bemalen oder ein maßgeschneidertes Kleid aus FRAKTA Tragetaschen machen. Hacking ist heutzutage fast so etwas wie eine Lebensart, die dadurch gekennzeichnet ist, dass Menschen eine emotionale Verbindung zu etwas aufbauen, das sie selbst geschaffen oder umgestaltet haben. 

„Das Hacken von IKEA Produkten stößt weltweit auf großes Interesse und begeistert Menschen aller Altersgruppen, Nationalitäten und Lebenslagen. Wir finden das so interessant, dass wir dem Hacking eine eigene Ausstellung widmen. Ausgangspunkt sind die Ideen unserer Kunden“, sagt Camilla Junger, Exhibition Team Leader des IKEA Museums.

Mehr als 30 Künstler und Designer aus aller Welt wurden eingeladen, eine Neuinterpretation ganz normaler IKEA Produkte zu entwerfen. Manche von ihnen sind international bekannt, und die meisten stellen zum ersten Mal in Schweden aus. Bestandteil der Ausstellung sind außerdem Vorführungen von Künstlern, die live im Museum „hacken“, also zeigen, wie sie IKEA Produkte als Ausgangspunkt und Rohstoff für neue Kreationen nutzen. Darüber hinaus beschäftigt sich die Ausstellung mit der Zukunft des Hackings.

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Die Ausstellung präsentiert ein breites Spektrum an Kunst- und Designerstücken, die alle aus IKEA Produkten geschaffen wurden, vom Bleistift-Stuhl aus 6971 IKEA Bleistiften über eine Skulptur aus 63 aufeinander gestapelten JANINGE Stühlen bis hin zum interaktiven Leuchtentisch, an dem die Besucher aus IKEA Produkten eine individuelle Leuchte, eine sogenannte 1-Minuten-Lamp, gestalten können.

Während der Ausstellung wird ein umfangreiches Vortrags- und Workshop-Angebot verschiedene Aspekte des Produkt-Hackings beleuchten. Besucher aller Altersgruppen erhalten die Gelegenheit, ihre eigene Kreativität zu entdecken. 

„Unsere Besucher können ihre eigenen Hacks gestalten, die es dann vielleicht in die Ausstellung schaffen oder sogar zukünftige IKEA Kollektionen inspirieren. Wir wollen die Kreativität unserer Besucher wecken, indem wir ihnen die Möglichkeit geben, ihre eigenen, interaktiven Hacks zu entwickeln“, sagen Anna Sandberg Falk und Annemieke van Leeuwen, Kuratoren des IKEA Museums.

Die Ausstellung beschäftigt sich zudem mit der Frage, was Hacking für die Zukunft der Produkte bedeuten könnte. In den Wochen bis zur Eröffnung am 28. April können Interessierte unter ikeamuseum.com und in den sozialen Medien den Aufbau der Ausstellung verfolgen und einen Blick hinter die Kulissen von „IKEA Hacked: Unsere Produkte. Eure Ideen.“ werfen.

Bei so viel Kreativität darf aber eines leider nicht vergessen werden: Sobald ein Produkt verändert oder anders als vom Hersteller vorgesehen genutzt wird, erlischt die Gewährleistung...

https://www.ikea-unternehmensblog.de/article/2018/ikea-hacked