Mit dem persönlichen Assistenten zur richtigen Matratze

Eine neue Matratze zu kaufen, ist eine Wissenschaft für sich. Es gibt sie in unterschiedlichen Materialien, Härtegraden und Abmessungen. Und natürlich für unterschiedliche Schlafgewohnheiten: Rücken-, Bauch- oder Seitenschläfer, Warm- oder Kaltschläfer – und nicht zu vergessen die Frage, ob man Allergien hat oder nicht. Sehr beeindruckend ist auch die Preisspanne: Sie reicht von unter 100,- Euro bis über 1.000,- Euro. Wie sollen sich Kunden da zurecht finden?

Ikea Cb Sleep Assistant Thumb

Um Kunden bei ihrer Entscheidung zu unterstützen, hat IKEA jetzt einen digitalen Matratzen-Berater entwickelt. Auf IKEA.de beantworten Besucher einfach die Fragen des Beraters und erhalten anschließend, basierend auf ihren Antworten, eine Produktempfehlung. Genau genommen sogar drei: das am besten passende Produkt auf Grundlage der Antworten, ein passendes Produkt zum besten Preis sowie eine weitere zu den Kriterien passende Alternative. „Mit unserem digitalen Matratzen-Berater wollen wir Kunden darin unterstützen, sich selbst zu informieren und den Kaufprozess insgesamt vereinfachen“, erklärt Christopher Riedel, Projektleiter für das neue digitale Angebot, die Idee dahinter. „Matratzen sind ein zentrales Produkt, wenn wir über guten Schlaf sprechen – die individuell richtige Matratze zu finden ist sehr wichtig für erholsamen Schlaf.“

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Bei rund 110 Matratzen-Modellen, die allein IKEA im Sortiment hat, brauchen Kunden Orientierungshilfe. „Die individuellste Beratung bieten natürlich immer noch unsere Kollegen in den Einrichtungshäusern“, so Christopher. „Aber wir wissen auch, dass viele Menschen sich heute vorab online informieren. Im Idealfall kommen sie dann mit dem Ergebnis der digitalen Beratung ins Einrichtungshaus und probieren hier die empfohlenen Matratzen aus.“

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Der Matratzen-Berater basiert auf dem gesammelten Wissen, das IKEA rund ums Thema Schlaf hat. Statt sich mühsam durch die einzelnen Produktseiten zu klicken, wird der Nutzer zu einer persönlichen Konversation eingeladen. Das Tool führt den Kunden durch maximal neun Fragen. Welche Fragen gestellt werden, ist jeweils abhängig von den zuvor gegebenen Antworten. Wer sich durch alle Fragen hindurch geklickt hat, erhält seine individuellen Produktempfehlungen. Der gesamte Prozess kann in wenigen Minuten durchlaufen werden. Nach rund einem Monat online nutzen inzwischen schon bis zu 1.000 Website-Besucher täglich das digitale Beratungsangebot.

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Optisch erinnert das Tool an einen Messenger-Dienst. Gemäß der Strategie „mobile first“ ist es für Smartphones optimiert. Die ermittelten Produktempfehlungen kann der Kunde direkt in den Warenkorb auf IKEA.de legen oder auf seinen Merkzettel in der IKEA Store App setzen und hat sie so beim Besuch im Einrichtungshaus griffbereit.

Die Entwicklung des digitalen Matratzen-Beraters hat rund ein Jahr gedauert. Auch wenn das Tool spielerisch und leicht daher kommt, so ist die dahinter steckende Technik komplex. Je nachdem, welche Entscheidungen Kunden auf dem Weg durch den Fragebogen treffen, können rein rechnerisch Hunderte verschiedene Antwortprofile entstehen. Für jedes dieser Profile haben die IKEA Experten die passenden Produktempfehlungen definiert. Wie gesagt: Matratzenkauf ist eine Wissenschaft für sich ...