Weltwassertag: IKEA wird „water positive“

Wie gehst du zu Hause mit Wasser um? Bist du eher der bewusste Typ oder handelst du nach dem Motto: „Es gibt genug davon, ich muss ja nur den Hahn aufdrehen“? Lässt du es beim Zähneputzen laufen, benutzt du die Waschmaschine erst, wenn sie wirklich voll ist, duschst du länger als drei Minuten? Wir bei IKEA haben 2017 90 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht. Diese Menge möchten wir reduzieren, denn Wasser ist eine kostbare und endliche Ressource. Und genau darum wird IKEA „water positive“. 

Was bedeutet „water positive“? Es geht hauptsächlich darum, verantwortungsbewusst mit Wasser zu wirtschaften. Gemeinsam mit anderen Unternehmen und Organisationen will IKEA dazu beitragen, die Wasserwirtschaft in Gebieten mit Wasserknappheit zu verbessern. Dabei konzentrieren wir uns nicht nur auf die Wassernutzung und Wasserqualität. Wir wollen den Menschen vor Ort helfen, Zugang zu sauberem Wasser zu bekommen.

Ungleiche Verteilung des Wassers

Obwohl etwa drei Viertel der Erdoberfläche von Wasser bedeckt ist, ist trotzdem nur ein Bruchteil davon für uns Menschen trinkbar. Theoretisch reicht die Menge an Frischwasser aus. In der Praxis aber ist es unregelmäßig verteilt. Große Teile sind zum Beispiel verschmutzt und dadurch nicht trinkbar für uns.

Wir haben ein kleines Video vorbereitet, um euch einen Einblick in die derzeitige Situation auf der Welt zu geben.

Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen, denn IKEA verbraucht in der gesamten Wertschöpfungskette Wasser, angefangen bei den Rohmaterialien bis hin zur Produktion und zum Verkauf unserer Produkte. Deshalb wollen wir die negativen Auswirkungen unserer Tätigkeiten so gering wie möglich halten. Dabei beginnt die Ausrichtung „water positive“ bereits beim Rohmaterial, das wir beziehen, und endet erst bei unseren Einrichtungshäusern und den fertigen Produkten, die wir verkaufen.

Ikea Weltwassertag Maedchen

Was IKEA bereits tut

In vielen Ländern benutzten wir beispielsweise Regenwasser für Sprinkleranlagen des Brandschutzes oder für die Toilettenspülungen. Auch in unseren Fabriken kommt Regenwasser zum Einsatz: Damit ersetzen wir zum Beispiel das Frischwasser, das unsere Baumstämme konserviert und frisch hält, bis sie weiterverarbeitet werden können. Gemeinsam arbeitet IKEA mit anderen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen zusammen, um größere Herausforderungen stemmen zu können. Es soll ein Umdenken stattfinden, um unter anderem den Schutz von Frischwasser zu fördern und die Wasserwirtschaft zu verbessern. Deshalb ist IKEA bereits Teil der Sweden Textiles Water Initiative (STWI), in der sich IKEA mit anderen Textileinzelhändlern zusammengeschlossen hat, um einheitliche Wasserrichtlinien für die Textilindustrie zu entwickeln.

Ikea Weltwassertag Junge

Auch die IKEA Foundation engagiert sich zusammen mit der gemeinnützigen Organisation water.org dafür, eine Millionen Menschen in Indien und Indonesien mit sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen zu versorgen. Und mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie People & Planet Positive verpflichten wir uns dem positiven Einfluss auf unsere Umwelt und unsere Mitmenschen. Aber auch unsere Produkte sollen dabei helfen, Wasser zu sparen, wie beispielsweise unser Trio VOXNAN, BROGRUND und VALLAMOSSE – Duschköpfe, die den Wasserverbrauch um bis zu 50 Prozent reduzieren. Damit ist eine 10-Minuten-Dusche ab und an dann durchaus wieder okay!