An alle #Weltenbummler, #Backpacker, #Abenteurer und Co.

Zum diesjährigen Welttag der humanitären Hilfe (World Humanitarian Day) würdigt die IKEA Foundation wieder Mitarbeiter von Hilfsorganisationen, die ihr Leben aufs Spiel setzen, um anderen zu helfen. In diesem Jahr rücken wir die Mitarbeiter des Roten Kreuzes ins Zentrum, die mit Hilfe der Foundation ein Frühwarn- und Präventionssystem einführen möchten, das verhindern soll, dass sich Naturereignisse in Äthiopien, Uganda und Kenia zu humanitären Katastrophen ausweiten.

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Anhand lokaler und globaler Wetterdaten will das Rote Kreuz vorhersagen, wann und wo klimabedingte Ereignisse stattfinden werden und den betroffenen Gemeinschaften helfen, die Auswirkungen zu begrenzen. Denn oft müssen die Opfer von Katastrophenereignissen unnötig lange auf Hilfe warten, da ihre Siedlung auf keiner Karte verzeichnet ist. Dies zu ändern, dabei können alle Weltenbummler, Backpacker, Abenteurer unter uns helfen.

Unterstützt uns dabei, die Gebiete dieser Welt zu kartieren, denn bei humanitären Krisen ist es entscheidend, zu wissen, wo genau die betroffenen Menschen leben. Millionen Menschen weltweit leben in Gebieten, die nicht richtig kartiert sind.

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Die Idee

Als bei großen Epidemien Impfkampagnen gestartet wurden, mussten die Ärzte mit Hunderten kleinen Teams riesige Gebiete durchkämmen (so geschehen im vergangenen Jahr bei der Masern-Epidemie im Kongo).

Da dachte sich Ivan Gayton, Gründer von MapSwipe, dass es dafür eine effizientere Lösung geben müsste. Dank einer neu entwickelten App ist es jetzt möglich, dass Impfkoordinatoren nun einen blitzschnellen Überblick über den Standort von Bevölkerungsclustern erhalten, sodass sie ihre Teams genau dorthin schicken können, wo sie gebraucht werden, um eine möglichst hohe Durchimpfungsrate zu erreichen.

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Werde mit MapSwipe zum Kartograf

MapSwipe ist Bestandteil von Missing Maps, einem Kooperationsprojekt, in dem eine große und sehr engagierte Gemeinschaft von Nichtregierungsorganisationen, akademischen Instituten, Unternehmen und vor allem einzelnen Kartografen mithilft, besonders gefährdete Gebiete in OpenStreetMap zu kartieren. Durch die Nutzung von MapSwipe zur Lokalisierung von Gemeinschaften geben wir Kartografen die Möglichkeit, ihr Know-how einzusetzen, um Ortschaften und Siedlungen zu erfassen, ohne meilenweit durch den Dschungel irren und suchen zu müssen. Das spart Zeit und ist für die Nothilfeteams vor Ort eine wertvolle Unterstützung.

Also besuche (@TheMissingMaps) auf mapswipe.org und erfahre, wie auch du auf deiner nächsten Reise entlegene Gebiete kartieren und dem Roten Kreuz dabei helfen kannst, noch schneller zu reagieren, wenn eine Katastrophe die Region zu erschüttern droht. Gemeinsam können wir etwas ändern!

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